Schrift im Einsatz:
Agilita in Anwendung bei der Zeitschrift „Streifband“

Agilita von Jürgen Weltin gehört unter den Serifenlosen zu meinen Lieblingsschriften.

Sie ist modern-dynamisch, durch ihre ausgeprägten Unter- und Oberlängen markant, ihr guter Ausbau macht sie vielfältigst verwendbar: 32 Schriftschnitte, viele Sonderzeichen und Tabellenziffern. Wer also einmal im Werksatz oder im lexikalen Satz eine noch relativ unverbrauchte Schriftfamilie einsetzen möchte, dem kann ich Agilita nur empfehlen, auch für Informations-Design (Leitsysteme, etc.) ist sie gut geeignet.

Außerdem verfügt Agilita über einen besonderen Schriftschnitt: Agilita Dot Thin ist ein feiner Font, der aus Punkten zusammengesetzt ist und sich sehr gut als Hingucker eignet (siehe untenstehende Abbildung). Am besten kommt Agilita Dot Thin in großen Schriftgraden, z. B. bei Überschriften, zum Einsatz.

Wer sich weitergehend für die Agilita-Familie interessiert, findet einen mehrseitigen Artikel auf Linotype.com mit Hintergrundinformationen und Bildmaterial inklusive ersten Entwürfen und echten Anwendungsbeispielen.

Oben eine komplette, verkleinerte Innenseite des Magazins „Streifband“, darunter ein Ausschnitt des oberen Teils der Seite. In diesem Magazin wird der Dot Thin-Schnitt für die farbigen Überschriften verwendet – ich finde, das lockert das Werksatz-Layout sehr schön auf.

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