Diario spoletano — Mercoledì – Mittwoch

Sommer, Sonne, gefühlte 30 °C, staubtrockene Luft und jede Menge kleiner typografische Geschichten. Für die nächsten zwei Wochen ist dies alles was den Tag füllt – mal abgesehen von einer Flasche Wein am Abend.



Im Zuge der dritten Summer School von Prof. Gertrud Nolte (FHWS) wird es darum gehen der Stadt Spoleto ein typografisches Gesicht zu geben. Spoleto selbst – gute 150 Km nördlich von Rom in der regione Umbrien liegend – ist eine Stadt voller enger Gassen und historischen Eigenheiten. Hier werden, hoch oben auf der Rocca, der päpstlichen Burganlage, innerhalb von zwei Wochen Schriften entworfen, gezeichnet und vektorisiert …

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Nach der theoretischen Auseinandersetzung von gestern über Schriftgeschichte und architektonisch bezogene Schriftentwicklung begibt sich jeder einzeln, bewaffnet mit Stift und Papier, auf Entdeckungsreise des Charakteristischen und Besonderen.
Signifikante Merkmale der Architektur und des Flairs der Stadt werden mit Hilfe detailreduzierter Skizzen festgehalten. Nach Austausch der gesammelten Fundstücke beginnt die Konzeptionsarbeit in den entstandenen Gruppen.

  • »Lettering Ladies« (Wortmarken, die die verschiedenen, wandelbaren Aspekte der Stadt widerspiegeln)
  • »Vene Vidi Varianti« (Fokus auf die Vermischung der historischen Epochen mit einer kontroversen Auseinandersetzung)
  • »Hart am Schachteln« (Verschachtelung des Stadtbildes zwischen Perfektionismus, Chaos und Gespür für Details)

Fotos: Jakob Runge   Text: Natalie Amend, Jakob Runge, Prof. Gertrud Nolte Hochschule Würzburg, Fakultät Gestaltung

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