Diario spoletano — Venerdì – Montag: Veni Vidi Varianti

Sommer, Sonne, gefühlte 30 °C, staubtrockene Luft und jede Menge kleiner typografische Geschichten. Für die nächsten zwei Wochen ist dies alles was den Tag füllt – mal abgesehen von einer Flasche Wein am Abend.



Im Zuge der dritten Summer School von Prof. Gertrud Nolte (FHWS) wird es darum gehen der Stadt Spoleto ein typografisches Gesicht zu geben. Spoleto selbst – gute 150 Km nördlich von Rom in der regione Umbrien liegend – ist eine Stadt voller enger Gassen und historischen Eigenheiten. Hier werden, hoch oben auf der Rocca, der päpstlichen Burganlage, innerhalb von zwei Wochen Schriften entworfen, gezeichnet und vektorisiert …

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Buena Sera!
Veni, Vidi, Varianti! Ja so soll’s sein! Wir kamen, sahen und variierten, was das Zeug hält. Doch erstmal zur Allgemeinsituation: Die Sonne brennt heiß vom azurblauen Himmel Spoletos – wie gut, dass wir es hier in den Räumen der Rocca kühl haben, um uns voll und ganz und vor allem hochkonzentriert über unseren Font herzumachen. Nach den ersten Tagen, die durch Skizzen und Ideenfindung geprägt waren, sind wir drei in unserer Gruppe schon auf einem Weg der ›Großes in Versalform‹ verspricht: Die Grundform unseres variantenreichen Schnittes ist in den letzten Zügen! Dabei stand für uns im Vordergrund, die drastischen Höhenvarianten, die schmalen Gassen, die extremen Lichtverhältnisse und die zum Teil architektonische Variantenvielfalt bzw. Absurdheit der Stadt mit einfließen zu lassen.
Inspiriert von einem, in unregelmäßigen Abstand, häufig wiederkehrenden Merkmal an den Hausfassaden, das nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich scheint, stellten wir eine Variante zusammen, die ebenfalls auf den zweiten Blick ein typografisches Dolci bereithält.
Die Art und Weise, wie sich Spoleto uns präsentiert, mit einer Leichtigkeit, verstecktem Esprit und einem Augenzwinkern stellen wir in den geplanten unterschiedlichen Schriftschnitten dar.
Wie Ihr seht, steht uns dreien noch ein Coppa voll Arbeit bevor, deswegen geht’s nun auch husch husch ’ran ans Werk!

Ciao Ragazzi und bis bald im blog.

Fotos: Christian Fuß, Jakob Runge Text: Natalie Amend, Sebastian Böhm, Thomas Wenz, Prof. Gertrud Nolte Hochschule Würzburg, Fakultät Gestaltung

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