Heute liest Florian Fischer seine Texte für »Das Lesikon der visuellen Kommunikation«.
GIRAFFENHÄLSE, GEBROCHEN, KUNDENSTAMM, VORSTELLUNG, UNGLEICH, SCHÖPFUNG, GEDULD, DREI VERSCHIEDENE ENTWÜRFE, SELBSTDARSTELLUNG, LÖSUNG, EINZELKÄMPFER, BESPRECHUNG, ERFINDEN, FEHLER, GESPRÄCH, VORGEHENSWEISE, UMWEG, ZEILENFALL, KLARHEIT, ANGEMESSEN
florian fischer war beim wehrdienst standort-fotograf, lehre als modell-schreiner, wechselte nach 2 jahren innenarchitektur-studium nach ulm zur hfg: 1 jahr produktgestaltung, 1 jahr visuelle kommunikation, kein abschluss sondern beurlaubung für 4 jahre quickborner team (später metaplan), da war er planer und gab seither »kommunikator« als beruf an. nach 10 jahren berufspraxis erwarb er an der hdk berlin via »fremdenprüfung« ein diplom als grafik-designer, verstand sich aber immer als »prozess-designer«. und war (mit-)gründer für die beiden agenturen metadesign und fischer & scholz. falls da aber doch was mit »-ist« sein soll, dann »publizist« oder noch lieber »essayist«. essayismus als lebenshaltung, -wirkung und -betrachtung: so von musil beschrieben, trifft die bezeichnung sehr auf ihn zu. auf seiner kommunikations-karte nennt er nicht mehr seinen beruf, sondern was er tut: begleitung im wandel.
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