Mohawk Connects interviewt Toshi Omagari,
den Designer der Metro Nova

Anfang November führte Mohawk Connects, Amerikas größter Papierhersteller mit zahlreichen Zweigstellen auf der ganzen Welt, ein Interview mit dem Schriftdesigner Toshi Omagari. Darin spricht er über seine Arbeit an der Metro Nova, die ursprünglich mit dem Namen Metro 1929 von William Addison Dwiggins entworfen und von Omagari nun aktualisiert wurde.

Toshi Omagari studierte an der Musashino Art University in Tokio und an der University of Reading in England. Nach seinem dortigen Abschluss fing er als Schriftdesigner bei Monotype an und entwickelte Schriften unter anderem für das lateinische, aber auch das griechische, kyrillische und mongolische Alphabet.

Mit seiner Arbeit an der Metro hat sich Omagari das Ziel gesetzt, Dwiggins und dessen erste humanistische Sans Serif-Schrift zu würdigen. Sie existierte damals bereits in zwei Versionen – der Metro und der Metro 2. Letztere wurde schlussendlich bekannter, doch Omagari schwärmt von beiden Schriften, auch wenn sie ihre Fehler und Tücken hatten.

Bei der Überarbeitung geholfen habe ihm der Versuch, wie Dwiggins zu denken und sich in ihn hineinzuversetzen. Er wollte Dwiggins mit seiner überarbeiteten Version gerecht werden und sie schließlich perfektionieren.

Um dies zu erreichen, hat Omagari beide ursprünglichen Versionen überarbeitet und damit ermöglicht , dass man zwischen den beiden Schriftversionen hin und her wechseln und sie miteinander mischen kann. Neben den vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten ist dies für Omagari ein Grund, die Schrift als einen „Allrounder“ zu bezeichnen – und zu lieben.

Das komplette Interview mit Designer Toshi Omagari, untermalt von zahlreichen Anwendungsbeispielen, finden Sie hier.

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