Frühe Liebe zur Typografie – Interview mit Designer Stefan Claudius

Der deutsche Designer und Typograf Stefan Claudius entdeckte schon früh seine Liebe zur Typografie. Er „habe schon in der Schule in den Kästchen der Schulhefte Buchstaben konstruiert“, so der 43-Jährige.
Im Laufe der Jahre und dank seines Studiums in Wuppertal und Essen konnte er diese Liebe zur Leidenschaft weiterentwickeln und schließlich zu seinem Beruf machen.

So gründete er 2002 gemeinsam mit Thomas Schostok die Cape Arcona Type Foundry und leitet heute mit Kathrin Roussel das Büro Sichtvermerk. Zudem unterrichtet er seit 2007 an verschiedenen Hochschulen Typografie und Schriftgestaltung.

Für ihn ist das Entwerfen von Schriften immer wieder „ein Erforschen, ein Auskundschaften von dem, was passieren kann – in gewisser Weise ist jede Schrift eine Versuchsanordnung.“ Besonders spannend ist deshalb der Blick auf die Entwicklung seiner Schrift Yalta Sans – der Weg bis zum endgültigen Design dieser Schrift betrug acht Jahre. Der Designer gibt im Interview Einblicke dazu, was es mit diesem langen Zeitraum auf sich hat, welchen Herausforderungen er sich stellen musste und wie er daraus schlussendlich aber Positives ziehen konnte. „Ich denke, der positive Aspekt ist, dass ich zusammen mit der Schrift reifer geworden bin.“

Auf Linotype.com können Sie das komplette Interview mit Stefan Claudius lesen.

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