Designpreis Rheinland-Pfalz 2014:
Preisverleihung und Wanderausstellung in Mainz

Am 11. November wurde im Mainzer Gutenberg-Museum der Designpreis Rheinland-Pfalz 2014 verliehen. Dabei wurden insgesamt 19 herausragende Projekte im Bereich Kommunikationsdesign ausgezeichnet, darunter fünf Preisträger und 14 Auszeichnungsträger. Die Projekte umfassen Editorial Designs bis hin zu Corporate Designs, Kommunikationen im Raum sowie Forschungsarbeiten.

Die von der Fachinstitution Descom (Designforum Rheinland-Pfalz) durchgeführte jährliche Veranstaltung prämiert seit nun 20 Jahren außergewöhnliche Designprojekte und verkörpert damit eine Plattform und einen Querschnitt zeitgenössischer, nationaler Gestaltung.

Im Rahmen der Preisverleihung findet zudem bis zum 11. Januar 2015 eine dazugehörige Wanderausstellung statt. Darin können die Gewinnerprojekte im Gutenberg-Museum kostenfrei angesehen und in einem ebenfalls kostenfreien Ausstellungskatalog mit nach Hause genommen werden.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Designpreis und zur Ausstellung im Gutenberg-Museum.

verwandte tags

Interessanter Artikel zur Gill Sans im
Forum-Magazin

Dan Rhatigan hat sich in der aktuellen September-Ausgabe des Forum – Journal of Letter Exchange mit der Entstehung der populären Gill Sans beschäftigt. Der Monotype Type Director hat in den britischen Archiven gestöbert und die interessantesten Fundstücke der 1928 von Eric Gill entworfenen Schrift hervorgehoben.

Gezeigt werden Originalzeichnungen und -fotografien gemeinsam mit exklusiven Einblicken und Informationen zur Entstehung sowie Weiterentwicklung der Gill Sans. Welchen Anforderungen sollte die Gill Sans entsprechen? Hatte die Schrift genügend Alternativzeichen und -variationen, welche Sprachen sollten abgedeckt werden?

Besonders interessant ist der Weg der analogen Varianten bis hin zur heutigen digitalen Version – welche Schnitte wurden übernommen, welche abgeändert und welche gänzlich verworfen?

Insgesamt gibt der Artikel damit einen spannenden und umfassenden Einblick in die Schriftentwicklung der Gill Sans, aber auch in Entstehungsprozesse eines Schriftdesigns im Allgemeinen.

Sehen Sie sich hier den Artikel zur populären Gill Sans im Detail an.

verwandte tags , ,

Die neue Mantika Book von Jürgen Weltin erweitert die Mantika-Superfamilie

Mit der Mantika Book wächst die Mantika-Superfamilie um ein drittes Familienmitglied. Somit werden
die bereits vorhandenen Familien Mantika Sans und Mantika Informal mit einer Antiqua ergänzt.

Mantika Book orientiert sich wie die bereits bestehenden Familien an der Renaissance Antiqua, allerdings ist der Kontrast in der Strichstärke etwas stärker ausgeführt als es sonst bei dieser Gattung üblich ist.
Die Serifen sind charakteristisch unsymmetrisch mit abgeschrägten Enden ausgestattet. Leicht gekehlte Stämme mit einer angedeuteten Rundung in den Gemeinen sowie an eine Federschrift anmutende Punkte geben der Mantika Book einen dynamischen und freundlichen Charakter. Wie bei Mantika Sans und Mantika Informal weisen die Buchstaben der Mantika Book die gleiche große x-Höhe auf, sind aber mit leicht längeren Ober- und Unterlängen ausgestattet.

Der Name ist Programm: die Mantika Book eignet sich besonders als Buchschrift und liegt in den zwei Strichstärken Regular und Bold, mit den jeweiligen Italic-Schnitten, vor. Zudem besitzt sie ausführliche Ziffern- und Zeichensets. Mit der Mantika Book erweitert die Mantika-Superfamilie ihr Anwendungsgebiet und Sie bekommen die Möglichkeit, die Schriftfamilien optimal und abwechslungsreich miteinander zu kombinieren.

Viele weitere Informationen und grafisches Anschauungsmaterial zur Mantika Book finden Sie
in einem Beitrag auf Linotype.com.

verwandte tags , , , ,

Mit dem Fontsampler Schriften vor dem Kauf testen

Auf Linotype.com können Sie mit dem Fontsampler vor dem Schriftenkauf testen, ob Ihre ausgewählte Schrift den Anforderungen an Gestaltung und Ausstattung genügt. Dank ihm können Sie zu jedem Schnitt ausführliche Informationen abrufen, ihn umfassend ausprobieren und testen.

Und so gehen Sie mit dem Fontsampler vor: Sie finden unter dem Reiter „Charakter Map“ eine Übersicht aller Zeichen, die eine Schrift zu bieten hat. Unter „Technical Details“ befinden sich Angaben zum Dateiformat sowie zu den in verschiedenen Systemen angezeigten Schriftnamen.

Der erste Reiter „Sample Text“ beinhaltet das Spannendste am Fontsampler, denn hier gibt es zwei Modi der Darstellung: Wasserfall und Fließtext.

Der Wasserfall-Modus beinhaltet einen einzeiligen Text, der in verschiedenen Größen untereinander dargestellt wird. So bekommen Sie einen Überblick über Groß- und Kleinbuchstaben sowie über Ziffern und können die Schrift und ihre Formen deutlich und auf die Schnelle beurteilen. Zudem können Sie auswählen, ob ein Beispieltext angezeigt werden soll oder ob Sie lieber einen eigenen Text eingeben möchten.

Im Fließtext-Modus können Sie aus unterschiedlichen Beispieltexten auswählen oder auch hier einen eigenen Text verwenden. Dieser wird schließlich in der im Popup-Menü eingestellten Textgröße mehrzeilig ausgegeben.

Zudem haben Sie in beiden Modi die Möglichkeit, links über die Farbfelder eine Text- und Hintergrundfarbe festzulegen. Alle diese getätigten Einstellungen und Vorgaben bleiben bequem für Sie gespeichert, auch wenn Sie Schrift oder Schnitt wechseln.

Zum Fontsampler gelangen Sie auf der Detail-Einzelseite eines Schnittes – direkt unter den Angaben zur Schriftfamilie, zu Lizenzen und zu Sprache/Format.

verwandte tags

Die neue DIN Next Slab: Jetzt noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten mit der populären DIN Next


Die DIN Next ist bekannt für ihren unaufdringlichen, technischen und neutralen Charakter. Nun hat Linotype die Schriftfamilie mit der DIN Next Slab erweitert und vergrößert damit den Gestaltungsspielraum, den diese Familie zu bieten hat.

Ursprünglich Anfang des 20. Jahrhunderts von Ingenieuren konstruiert, wurde die DIN-Schrift zunächst für Beschriftungen von Lokomotiven, später auch auf Bahnhöfen verwendet und schließlich vom Deutschen Institut für Normung e.V. (DIN) zu einem Standard erklärt. Auch heute sieht man die Schrift noch auf vielen deutschen Verkehrsschildern, beispielsweise auf Autobahnen.

Unter Akira Kobayashi entstand 2009 dann die DIN Next, welche einen für grafische Bereiche tauglichen Ausbau erhalten sollte. Seitdem gibt es die DIN Next in sieben Strichstärken mit den passenden Italic-Schnitten, Kapitälchen und Mediävalziffern.

Nun folgte schließlich die Gestaltung der DIN Next Slab. Sie entstand erneut unter der Leitung von Akira Kobayashi, in Zusammenarbeit mit den Designern Sandra Winter und Tom Grace. Die neue DIN Next Slab wurde ebenfalls in sieben Strichstärken und passender Italic ausgebaut und verfügt über verschiedene Ziffernsets. Die geometrischen Formen der Slabserifen heben den technischen Charakter der DIN Next Slab besonders hervor und betonen somit ein zentrales Gestaltungselement der DIN Next.

Durch identische Grundformen der Buchstaben und gleiche Strichstärken ergänzen sich die beiden Familienmitglieder DIN Next und DIN Next Slab besonders gut. In Kombination miteinander erzeugen sie damit einen abwechslungsreichen, aber wiedererkennenbaren Charakter, in Headlines ebenso wie in längeren Fließtexten.

Bis zum 15. Dezember ist die komplette DIN Next Slab-Familie zum Einführungspreis von nur 99 Euro erhältlich – hier können Sie die Fonts direkt herunterladen.

Weitere Detailinformationen und umfangreiches Bildmaterial zur neuen DIN Next Slab ist auf Linotype.com verfügbar.

verwandte tags , , , , ,

Typografie auf dem Handgelenk: die Helvetica
auf Uhrenmodell

Der Schriftenklassiker Helvetica von Max Miedinger ist bis heute eine der beliebtesten Schriften und findet Verwendung in zahlreichen Projekten auf der ganzen Welt. Dieser Popularität schließt sich nun auch die Züricher Uhrenmarke Mondaine an.

Bekannt für die Herstellung der Züricher Bahnhofsuhr hat Mondaine nun eine neue Armbanduhr auf den Markt gebracht, welche besonders interessant für Typografie-Fans ist – denn das Handgelenk kann nun mit der Helvetica geschmückt getragen werden.

In Zusammenarbeit mit dem Autor, Herausgeber und Chefredakteur der Architekturzeitschrift Hochparterre, Köbi Gantenbein, erarbeiteten die Inhaber der Mondaine ein neues Uhrenkonzept, welches das typische Schweizer Design verkörpern und huldigen soll.

So ist die Ziffernblattbeschriftung der Uhr komplett in Helvetica gestaltet.

Besonders auffällig ist hierbei die Position des Schriftzugs „Mondaine Helvetica Swiss Made“, welcher sich linksbündig an der senkrechten Zentralachse befindet. Als i-Tüpfelchen findet man am Übergang des Uhrwerkes zu den Armbändern die Ziffer 1, natürlich aus der Helvetica, die das Thema Typografie noch einmal in den Fokus rückt.

Und wie auch beim Erwerb von Schriften, ist die Helvetica-Uhr in verschiedenen Schnitten erhältlich – in Light, Regular und Bold.

Detaillierte Informationen zu dieser Uhr bietet ein Artikel der „Neue Zürcher Zeitung“.

verwandte tags ,

Webfonts-Tutorial zum Thema Sprach- und Zeichenausstattung

Viele Webfonts finden ihren Ursprung in einfachen Druckschriften und sind sprachlich oft nicht so gut ausgebaut wie große Systemschriften. Damit dennoch alle Zeichen korrekt dargestellt werden und keine bösen Überraschungen drohen, sollte vor dem Erwerb eines Webfonts abgeklärt werden, ob dieser alle erforderlichen Sprachen abdeckt und über welche Zeichenausstattung er verfügt. Besonders im Hinblick auf unvorhersehbare und unkontrollierbare Webinhalte wie User-Kommentare ist dies ein wichtiger Aspekt.

Sehen Sie sich im Tutorial auf Linotype.com an, welche die wichtigsten Kodierungen sind und worauf Sie bei Webfonts achten sollten.

verwandte tags ,

Die Neue Haas Unica von Toshi Omagari
jetzt auch als Ultra Light-Schnitt erhältlich

Mit der Neuen Haas Unica hat Toshi Omagari die Vergangenheit in die Gegenwart geholt: der Designer, der bereits mit der Metro Nova erfolgreich eine Neuauflage der bekannten Metro gestaltete, beschäftigte sich mit Druckschriften der 1980er Jahre und fand großes Interesse an der 1980 entwickelten Haas Unica – einer Überarbeitung der Helvetica.

Denn Ende der 1970er Jahre wurde im Auftrag der Haas’schen Schriftgießerei die Helvetica von Max Miedinger mit anderen beliebten Sansserifen verglichen. Aus den daraus entstandenen Ergebnissen wurden Anpassungen vorgeschlagen. Daraus ergab sich schließlich die Haas Unica, eine namentliche Formation der populären Vorbilder Helvetica und Univers.

Omagari faszinierte die Zusammensetzung der Haas Unica und so hat er sie digitalisiert und erweitert.
Er verstärkte die Laufweite der Schrift und gestaltete die Buchstaben insgesamt etwas schmäler. Als erster Schnitt ist nun die Neue Haas Unica Ultra Light erhältlich. Die Neue Haas Unica wird in insgesamt zehn Strichstärken gestaltet, sodass sie von Ultra Thin bis Extra Black erhältlich sein wird.

Hier finden Sie weitere Informationen und grafisches Anschauungsmaterial zur Neuen Haas Unica.

verwandte tags , ,

Die Lieblingsschriften von Designerin
Sarah Lazarevic und Rameau-Familie
für nur 39 Euro

Die französische Typografin und Designerin Sarah Lazarevic lebt und arbeitet in Frankreich. Sie arbeitet für große Kunden wie die französische Post, lehrt grafische Kunst und Typografie in Paris und arbeitet in ihrer Freizeit an Kupferstichen.

Auf Linotype.com stellt sie nun exklusiv ihre Lieblingsschriften vor, die ihr gefallen und die sie reizen – auch wenn sie selbst zunächst sagt „Eine Frage, die nicht leicht zu beantworten ist: welche Schriften mögen Sie am liebsten? Es sind die, die wir für die Qualität ihres Designs bewundern, die wir wegen ihres natürlichen oder kalligraphischen Wesens lieben, historische Schriften, die Teil unseres Erbes sind, und Schriften, die Erinnerungen in uns wecken …“.

Nichtsdestotrotz beschreibt Sarah Lazarevic, warum Syntax, Virgile, URW Firmin Didot, Medici Script, Neuland und die Schriften von Roger Excoffon ihre liebsten Schriften sind und was sie individuell auszeichnet.

Eine der bekanntesten Schriften, die allerdings von der Typografin und Designerin selbst stammt, ist die klassizistische Antiqua Rameau. Rameau strahlt die typische französische Eleganz des 18. Jahrhunderts aus, da die sie aus der Vorlage einer gravierten Partitur entstand.

Als Pendant zu Sarah Lazarevics Lieblingsschriften können Sie deshalb eine Woche lang, bis zum 30. 10. 2014, die komplette Rameau-Familie für nur 39 Euro erwerben. Sparen Sie bei den sechs Schnitten und den jeweils passenden Kursiven im OpenType Pro-Format 312 Euro bzw. 88% gegenüber dem Normalpreis.

Erfahren Sie hier noch mehr über die Lieblingsschriften von Sarah Lazarevic.
Hier können Sie die Rameau-Familie für nur 39 Euro direkt herunterladen.

verwandte tags ,

Obdachlose gestalten Schriften:
Initiative Homelessfonts nun auf Linotype.com erhältlich

Die spanische Organisation Arrels Foundation hat das Projekt Homelessfonts ins Leben gerufen. Darin haben Obdachlose in Barcelona eigens fünf Schriften erstellt, die nun weltweit erhältlich sein sollen. Damit will die Organisation Bewusstsein für das Leben von Obdachlosen schärfen und diesen Menschen in Not ein Stück Würde und Respekt entgegenbringen. Besonders Marken und Agenturen, die in der Werbung, Nachrichtenvermittlung oder in den sozialen Medien tätig sind, sollen diese Schriften nahe gebracht werden.

Um das Projekt in ihrer Verbreitung zu unterstützen, können Sie ab sofort auch auf Linotype.com die fünf gestalteten Schriften erwerben. Sie erhalten die Fonts anstatt des Normalpreises von 49 Euro nun für nur 24,50 Euro. Der gesamte Erlös geht an die spanische Stiftung Arrels Foundation, welche damit unter anderem etwa 1400 einheimischen Obdachlosen aus Barcelona hilft und diese unterstützt. Passend dazu erhält man auf http://homelessfonts.org Biografien und interessante Videos zu den Teilnehmern und ihren Arbeiten am Projekt. Da keine Satzzeichen, Figuren oder Akzentzeichen in den Schriften vorhanden sind eigenen sie sich besonders für große Anzeigen und Überschriften.

Bekannt gemacht wurde das Projekt auf der diesjährigen 58. ATypI in Barcelona, welche vom
17.–21. September stattfand. Auf dem unten stehenden Bild sehen Sie den Direktor der Arrels Foundation, eine der Schriftkünstlerinnen und Bill Davis, den Global Font Product Manager bei Monotype.

Auf Linotype.com gelangen Sie hier zu den ausgewählten Schriften.

verwandte tags , ,