Interview mit Jovica Veljović über sein neuestes Schriftdesign ITC New Veljovic

Der renommierte serbische Designer Jovica Veljović hat seine 1984 entworfene Schrift ITC Veljovic neu überarbeitet und nun den Nachfolger ITC New Veljovic veröffentlicht.

Auf Linotype.com finden Sie das Exklusiv-Interview mit dem Schriftdesigner, in dem er über die Fotosatz-Ära und heutige digitale Technologien spricht, sowie über die Hintergründe zur Entstehung und Entwicklung seiner überarbeiteten Schrift.
In der Zeit des Fotosatzes, in der Veljović zu arbeiten begann, gab es oft zeit- und kostenintensive Schwierigkeiten. Mit der digitalen Technologie gibt es viele dieser Probleme heute nicht mehr – doch „gute Schrift zu gestalten war und wird immer schwer bleiben“, so Veljović.

So entschloss sich der Designer, seine vor rund 30 Jahren entstandene ITC Veljovic noch einmal mit den heutigen Möglichkeiten zu überarbeiten, da er diverses Optimierungspotential entdeckte. Demnach wurde das Kerning verbessert, ein Regular-Schnitt entwickelt sowie neue Condensed-Versionen.

Das Spezielle an der ITC New Veljovic sei aber vor allem, dass Varianten mit langen oder kurzen Ober- und Unterlängen für den Anwender auswählbar seien sowie die Möglichkeit, kyrillische Texte in Lateinisch und umgekehrt umzuwandeln.

„Die ITC New Veljovic ist mit den Gewichtungen Normal, Condensed, Display und Kyrillisch so ausgebaut, dass man die Schrift in vielen Sprachen und verschiedenen Bereichen anwenden kann.“ – ob für Print oder Digital.

Das komplette Interview mit Designer Jovica Veljović können Sie hier lesen.
Mehr Informationen zur ITC New Veljovic finden Sie hier.

verwandte tags , , ,

Die neue Demos Next: ein freundlicher und komfortabler Allrounder mit erweiterter Ausstattung


Die Textschrift Demos von Gerard Unger wurde als eine der ersten digitalen Schriften 1975 für die digitale Setzmaschine Hell Digiset entworfen. Und wenngleich es sie nur drei Schnitte gab, wurde sie sehr bekannt und beliebt. In ihren Ursprüngen wurde die Demos als Zeitungsschrift angelegt, dessen Merkmale für die digitale Filmausgabe angepasst und perfektioniert wurden. Sie sollte platzsparend sein und eine extrem gute Lesbarkeit aufweisen.
Nichtsdestotrotz gab es mit der Zeit immer mehr Kundenanfragen nach einer besser ausgebauten Version. Deshalb entstand in diesem Jahr in gemeinsamer Zusammenarbeit mit Linda Hintz die Demos Next als Nachfolger.
Hierbei blieben die Buchstabenformen der Demos weitgehend unberührt. Es entstanden nur kleine, aber feine Detailveränderungen, die sich beispielsweise in der x-Höhe, den Kurven und Rundungen sowie in den Strichstärken bemerkbar machen.
Jedoch gibt es große Veränderungen im Ausbau der Schrift. Die Demos Next verfügt über sechs Strichstärken, von Light bis Black, mit den passenden Italicschnitten. Zudem sind einige Ziffernsets hinzugekommen, sowie ein erweiterter Zeichenvorrat, was der Schrift so noch mehr Flexibilität für Ihre Projekte verspricht. Im OpenType Pro-Format stehen damit außerdem die meisten zentral- und osteuropäischen Sprachen zu Verfügung, sowie die lateinische Umschrift chinesischer Schriftzeichen, der Pin Yin.
Alles in allem wird mit der Demos Next der freundliche Schriftcharakter ihres Vorgängers also nicht verändert, sondern hervorgehoben und betont.
Ob als Fließtext oder Headlineschrift, ob gedruckt, auf Webseiten oder für die Anwendung anderer elektronischer Ausgabemedien – die Demos Next bietet als Neuauflage ihres Vorgängers eine hohe Flexibilität und ist höchst variabel einsetzbar.

Hier finden Sie noch mehr Details zur neuen Demos Next und umfangreiches Bildmaterial.

verwandte tags , , ,

Bringen Sie Webfonts in Ihre Werbung

HTML-basierte Werbung wird immer beliebter. Doch die Einbindung von Webfonts war nicht immer einfach. Die Webfont-Plattform von Monotype bietet jetzt HTML-basierte Entwicklungs-Tools für die einfache Einbindung von Webfonts, sodass Nutzer mit dynamischem, responsivem Text arbeiten und gleichzeitig den Stil der Marke beibehalten können.
Diverse Entwicklungs-Tools, wie Flite, Responsive Ads und Adcade, haben die Webfont-Plattform von Monotype bereits direkt integriert. Wenn Sie mit einem dieser Tools arbeiten, oder mit anderen Tools, die den Dienst in Zukunft nutzen werden, können Sie Ihr Linotype.com Webfont-Kit einfach in das Entwicklungs-Tool hochladen und sofort mit Ihrer Schriftgestaltung beginnen. Dabei wird das Pageview-Tracking fortgesetzt, sodass Sie beim Einsatz Ihrer Werbung und Inhalte auch über die Seitenzugriffe stets den Überblick behalten.
Weitere Informationen und den Zugang zur Webfont-Plattform finden Sie hier.

verwandte tags ,

Buchempfehlung „read + play“: eine grundlegende Einführung in die Welt der Typografie


Zunächst als Hochschulpublikation erschienen, nun aber auch im Hermann Schmidt Verlag Mainz erhältlich: read + play. Einführung in die Typografie.
Genau das, was der Name verspricht, vermittelt read + play auch: es ist eine grundlegende Einführung in die Welt der Typografie. Das Buch bietet einen Überblick in eine Materie, die zunächst oftmals nur aus einem Meer an Begriffen zu bestehen scheint und in der man sich ohne Hilfe schlecht zurecht findet.
Es gibt zwar eine Vielzahl an hilfreichen Fachbüchern zum Thema Typografie, doch als Leser steht man hier vor einem erneuten Fragezeichen: wann ist welche Literatur die richtige für mich und welchen Inhalt kann ich genau erwarten, wenn ich einen bestimmten Aspekt thematisch vertiefen möchte?
Dies empfand der Autor und Professor für das Fach Typografie, Jean Ulysses Voelker, als eine Problematik, die er verbessern wollte. Die Idee zu read + play entstand.
So wurde read + play nicht nur zu einer Einführung, sondern auch zu einem „Navigator im Dschungel des Fachwissens“, wie es der Autor selbst beschreibt. Auf 168 Seiten gibt er Hintergründe, Grundlagen und Literaturverweise zum Thema Typografie preis, die dem Leser einen einführenden, aber auch weiterführenden Überblick geben.
Gegliedert ist das Buch in drei Kapitel. Diese vereinen Funktion und Geschichte von Typografie, konkrete typografische Grundsätze, sowie allgemeine Kommunikation, und welche Rolle Typografie darin spielt.
Ergänzend dazu finden sich zahlreiche Abbildungen im letzten Kapitel wieder sowie ein abschließendes Suchregister mit allen verwendeten und genannten Literaturangaben.
Das Spannende an read + play sind jedoch die rund 100 kommentierten und hierarchisch gegliederten Literaturverweise, die im Laufe des Buches immer wieder auftauchen. Damit bekommt der Leser die Möglichkeit, sein Wissen an bestimmten Stellen konkret und mit passenden Literaturtipps zu vertiefen.
Und dies, ohne sich zunächst selbst durch den Bücher-Dschungel kämpfen zu müssen.
Die drei Kategorien „Fachbuch“, „weiterführendes Fachbuch“ und „weitere Literatur, Link, Film“ gliedern sich damit in eine weiterführende Vermittlung typografischen Wissens – auch außerhalb des klassischen Buches.

Wenn Sie neugierig geworden sind, finden Sie hier noch weitere Informationen zu read + play – und hier können Sie das Buch auch direkt kaufen.

verwandte tags ,

Neue Haas Unica: die neue, feinfühlige Überarbeitung der Helvetica nun im Angebot
für 99 Euro*

Der Designer Toshi Omagari hat sich der fast vergessenen Schrift Haas Unica gewidmet und sie in Schnitten, Zeichenausstattung und Sprachunterstützung merklich erweitert und ergänzt.
Ursprünglich von der Haas’schen Schriftgießerei in Auftrag gegeben, sollte das Team’77 ein freundlicheres Update der Helvetica entwerfen. Ende der 1970er Jahre entstand demnach schließlich die Haas Unica – eine Mischung aus Univers und Helvetica als Inspirationsquellen. Dieser Schrift nahm sich Toshi Omagari nun an und verwendete sie als Vorlage für seine angepasste und ausgebaute Version – die Neue Haas Unica.
Omagari passte dafür einige Proportionen für die digitalen Satztechniken an, entfernte unnötige Details und gab Neue Haas Unica so ein einheitlicheres Gesamtbild über alle Schnitte hinweg. Zu den bestehenden vier Strichstärken kamen fünf neue hinzu, auch die Zeichenausstattung wurde deutlich erweitert. Es werden zentral- und osteuropäische Sprachen unterstützt, ebenso wie griechische und kyrillische Zeichen. Kapitälchen und unterschiedliche Ziffernsets sind ebenfalls vorhanden.
Auch wenn die Ähnlichkeiten zu Helvetica und Univers spürbar sind, bringt die Neue Haas Unica durch ihre feinfühligen Anpassungen einen leicht lebendigeren und freundlicheren Charakter mit sich.
Und dank der vielfältigen Zeichen- und Sprachausstattung sowie der zahlreichen Schnitte ist die Neue Haas Unica international und vielseitig anwendbar – ob für Headlines, Logos oder Fließtexte.

Bis zum 7. Mai haben Sie nun die Möglichkeit, diese umfangreiche Schriftfamilie im Kennenlern-Angebot zu erwerben. Die neun Strichstärken von Ultra Light bis Extra Bold mit den passenden Italics erhalten Sie im OpenType Pro-Format für nur 99 Euro* anstelle von 399 Euro**.

Erfahren Sie hier noch mehr Hintergrundinformationen und Details zu Neue Haas Unica.


* Bruttopreis 117,81 Euro inkl. MwSt. Das Angebot gilt nicht für Inhaber von Benutzerkonten, die bereits eine feste Preisrabattierung erhalten.

verwandte tags , , , , ,

FF Mark: eine geometrische Sans Serif in modernem und gut ausgebautem Design

Kennen Sie schon die geometrische, moderne Sans Serif FF Mark aus der FontShop-Bibliothek? Von Hannes von Döhren entworfen, entstand die FF Mark in gemeinsamer Unterstützung und Zusammenarbeit mit Christoph Koeberlin, Erik Spiekermann und dem gesamten FontFont Type Department. Die FF Mark wurde von Schriften der 1920er Jahre inspiriert. Sie ist zwar eine geometrische Schrift mit historischen Bezügen, verfügt jedoch über eine aktuelle, umfangreiche Ausstattung und modernes Design. Das Design-Team sorgte für achtsam geplante, ausbalancierte Formen, die der FF Mark einen harmonischen Gesamteindruck verleihen.

An historische Vorbilder angelehnt, lassen sich zudem einige Details erkennen: Alternativzahlen mit Querbalken, leicht vom Stamm abgesetzte Schenkel, zum Beispiel beim versalen „K“ oder „R“, alternative offene Formen für das kleine „a“ oder auch die charakteristische ft-Ligatur aus der Futura.

Insgesamt ist die FF Mark in zehn Strichstärken von Hairline bis Black erhältlich, jeweils mit der passenden Italic. Zudem liegen verschiedene Ziffernsets vor sowie einige geometrische Formen und Pfeile.

Ob für Fließtext oder Headlines, die FF Mark können Sie für eine Vielzahl von Projekten und Bereichen verwenden – der Charme ihrer historischen Bezüge und das moderne Design machen stets eine guten Eindruck.

Weitere Details und Anwendungsbeispiele der FF Mark finden Sie hier.

verwandte tags , , , ,

Sechs Schnitte der Generis Sans für nur 49 Euro* – 24 Stunden erhältlich


Mit dem Vorbild der platzsparenden amerikanischen Grotesk-Schriften entwarf der Designer Erik Faulhaber die Generis Sans in 2006. Ergänzend dazu schuf er eine passende Antiqua, eine Serifenbetonte, sowie eine weitere, vereinfachte Serifenlose. Mit diesen insgesamt vier Familien – Generis Sans, Serif, Slab und Simple – entstand ein klares, sachliches und modernes Schriftsystem.
Ausgestattet mit Kapitälchen, Mediävalziffern und echten Kursiven ist die Generis Sans sowohl für Print- als auch für Bildschirmanwendungen geeignet. Durch ihr harmonisches, gut lesbares und fast zurückhaltendes Design ist sie vielfältig einsetzbar und miteinander kombinierbar.
Für die nächsten 24 Stunden sind die sechs Basisschnitte Light, Light Italic, Regular, Regular Italic, Bold und Bold Italic der Generis Sans im OpenType-Standardformat für nur 49 Euro* erhältlich.
Die Anzahl der verfügbaren Selections zu diesem günstigen Preis ist auf 399 Stück limitiert.

Lassen Sie sich das einmalige Angebot zur Generis Sans nicht entgehen und greifen Sie zu.

* Bruttopreis 58,31 Euro inkl. MwSt.

verwandte tags ,

Im Interview: Nadine Chahine über ihre neueste Schrift Zapfino Arabic

Dr. Nadine Chahine ist eine libanesische Schriftdesignerin und bei Monotype als Spezialistin für arabische Schriften tätig. Seit ihrem Studium an der American University in Beirut, so Chahine selbst, sei während eines Kurses ihre Liebe zur arabischen Typografie entflammt. Seitdem widmet Sie sich schwerpunktmäßig diesem Bereich und hat bereits Schriften wie die Frutiger Arabic, Neue Helvetica Arabic, Univers Next Arabic und einige mehr entworfen.

Auf Linotype.com finden Sie ab sofort ein Exklusiv-Interview mit der Designerin, in der sie unter anderem ihr neuestes Schriftdesign Zapfino Arabic vorstellt.

Im Sommer 2012 begann Chahine die Arbeit an dem arabischen Kompagnon der Zapfino von Hermann Zapf. Sie selbst beschreibt das Design der Zapfino Arabic als „eine Mischung aus zwei kalligrafischen Stilrichtungen, Naskh und Nastaaliq, aber das Endergebnis ist ein neuer kalligrafischer Stil, wenngleich typografisch“.

Fragt man die Schriftdesignerin nach dem Charakter, den die Zapfino Arabic ausstrahlt, so antwortet sie, die Schrift sei „wie eine Sommerbrise, die einen Hauch Jasmin in der Luft hinterlässt“.

Lesen Sie hier das komplette Interview mit Dr. Nadine Chahine.


Professor Hermann Zapf und Dr. Nadine Chahine

verwandte tags , , ,

Neu auf Linotype.com: die historisch inspirierte Cardamon

Die Designerin Brigitte Schuster hat auf Linotype.com ihre erste Schrift veröffentlicht. Mit der Cardamon hat sie eine unaufdringliche Antiqua entworfen, die historisch inspiriert ist und einen gut lesbaren, charakteristischen Ton mit sich bringt.
Das ursprüngliche Design zu ihrer Schrift entstand während Schusters „Master of Design in Type and Media“ an der Kunsthochschule im niederländischen Den Haag.
Die Designerin begann zunächst, Schriften aus dem 16. Jahrhundert zu analysieren. Dann extrahierte sie aus Schriften von Hendrik van den Keere, Robert Granjon und Giovan Francesco Cresci einige ausgewählte Elemente, woraus eine Formenbasis für die Cardamon entstand.
Diese historischen Einflüssen lassen sich in der nun veröffentlichten Version der Cardamon deutlich herauslesen – zum einen die historische Renaissance Antiqua, zum anderen Elemente einer mit Breitfeder geschriebenen Handschrift. Besonders die Elemente der Handschrift finden sich in der Cardamon Italic wieder, die um 15° geneigt ist und neben dem Stamm geschlossene oder auch fortgeführte Rundungen aufzeigt.
Cardamon ist in den vier Strichstärken Regular, Medium, Semibold und Bold erhältlich. Sie alle verfügen über eine passende Italic und sind mit Kapitälchen, Mediäval- und Versalziffern, sowie einigen Ligaturen und Ornamenten ausgestattet.
Durch ihre neutrale Form, gepaart mit eckigen, individuellen Elementen und dem eindeutig historischen Hintergrund, verfügt die Cardamon über einen starken Charakter. Und ist somit für eine Vielzahl an Projekten und Anwendungen geeignet.

Hier finden Sie weitere Informationen und Hintergründe auf Linotype.com sowie Anschauungsmaterial zur Cardamon.

verwandte tags , , ,

Die Quitador von Arne Freytag: eine umfangreich ausgebaute Slab Serif in modernem Gewand

Der deutsche Designer Arne Freytag hat seine neueste Schrift auf Linotype veröffentlicht.
Mit der Quitador hat er damit eine moderne Slab Serif entworfen, die dank ihres guten Ausbaus von sieben Strichstärken für viele unterschiedliche Anwendungsbereiche eingesetzt werden kann.
Auf den ersten Blick wirkt die Quitador leicht technisch und konstruiert. Jedoch lassen sich zahlreiche Details erkennen, wie abgesetzte Bögen oder halbrunde Spitzen, die diese Strenge aufbrechen. Damit entsteht ein lebendiger und dynamischer Charakter in der Schrift.
Verstärkt wird dieser Eindruck von Dynamik zudem durch Variationen in der Strichstärke einiger Buchstaben, sowie durch die echte Italic, die ebenfalls Teil des umfangreichen Schriftausbaus ist.

Überzeugen Sie sich selbst und erfahren Sie hier mehr über die Quitador von Arne Freytag.


verwandte tags , ,