Mit dem Fontsampler Schriften vor dem Kauf testen

Auf Linotype.com können Sie mit dem Fontsampler vor dem Schriftenkauf testen, ob Ihre ausgewählte Schrift den Anforderungen an Gestaltung und Ausstattung genügt. Dank ihm können Sie zu jedem Schnitt ausführliche Informationen abrufen, ihn umfassend ausprobieren und testen.

Und so gehen Sie mit dem Fontsampler vor: Sie finden unter dem Reiter „Charakter Map“ eine Übersicht aller Zeichen, die eine Schrift zu bieten hat. Unter „Technical Details“ befinden sich Angaben zum Dateiformat sowie zu den in verschiedenen Systemen angezeigten Schriftnamen.

Der erste Reiter „Sample Text“ beinhaltet das Spannendste am Fontsampler, denn hier gibt es zwei Modi der Darstellung: Wasserfall und Fließtext.

Der Wasserfall-Modus beinhaltet einen einzeiligen Text, der in verschiedenen Größen untereinander dargestellt wird. So bekommen Sie einen Überblick über Groß- und Kleinbuchstaben sowie über Ziffern und können die Schrift und ihre Formen deutlich und auf die Schnelle beurteilen. Zudem können Sie auswählen, ob ein Beispieltext angezeigt werden soll oder ob Sie lieber einen eigenen Text eingeben möchten.

Im Fließtext-Modus können Sie aus unterschiedlichen Beispieltexten auswählen oder auch hier einen eigenen Text verwenden. Dieser wird schließlich in der im Popup-Menü eingestellten Textgröße mehrzeilig ausgegeben.

Zudem haben Sie in beiden Modi die Möglichkeit, links über die Farbfelder eine Text- und Hintergrundfarbe festzulegen. Alle diese getätigten Einstellungen und Vorgaben bleiben bequem für Sie gespeichert, auch wenn Sie Schrift oder Schnitt wechseln.

Zum Fontsampler gelangen Sie auf der Detail-Einzelseite eines Schnittes – direkt unter den Angaben zur Schriftfamilie, zu Lizenzen und zu Sprache/Format.

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Die neue DIN Next Slab: Jetzt noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten mit der populären DIN Next


Die DIN Next ist bekannt für ihren unaufdringlichen, technischen und neutralen Charakter. Nun hat Linotype die Schriftfamilie mit der DIN Next Slab erweitert und vergrößert damit den Gestaltungsspielraum, den diese Familie zu bieten hat.

Ursprünglich Anfang des 20. Jahrhunderts von Ingenieuren konstruiert, wurde die DIN-Schrift zunächst für Beschriftungen von Lokomotiven, später auch auf Bahnhöfen verwendet und schließlich vom Deutschen Institut für Normung e.V. (DIN) zu einem Standard erklärt. Auch heute sieht man die Schrift noch auf vielen deutschen Verkehrsschildern, beispielsweise auf Autobahnen.

Unter Akira Kobayashi entstand 2009 dann die DIN Next, welche einen für grafische Bereiche tauglichen Ausbau erhalten sollte. Seitdem gibt es die DIN Next in sieben Strichstärken mit den passenden Italic-Schnitten, Kapitälchen und Mediävalziffern.

Nun folgte schließlich die Gestaltung der DIN Next Slab. Sie entstand erneut unter der Leitung von Akira Kobayashi, in Zusammenarbeit mit den Designern Sandra Winter und Tom Grace. Die neue DIN Next Slab wurde ebenfalls in sieben Strichstärken und passender Italic ausgebaut und verfügt über verschiedene Ziffernsets. Die geometrischen Formen der Slabserifen heben den technischen Charakter der DIN Next Slab besonders hervor und betonen somit ein zentrales Gestaltungselement der DIN Next.

Durch identische Grundformen der Buchstaben und gleiche Strichstärken ergänzen sich die beiden Familienmitglieder DIN Next und DIN Next Slab besonders gut. In Kombination miteinander erzeugen sie damit einen abwechslungsreichen, aber wiedererkennenbaren Charakter, in Headlines ebenso wie in längeren Fließtexten.

Bis zum 15. Dezember ist die komplette DIN Next Slab-Familie zum Einführungspreis von nur 99 Euro erhältlich – hier können Sie die Fonts direkt herunterladen.

Weitere Detailinformationen und umfangreiches Bildmaterial zur neuen DIN Next Slab ist auf Linotype.com verfügbar.

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Typografie auf dem Handgelenk: die Helvetica
auf Uhrenmodell

Der Schriftenklassiker Helvetica von Max Miedinger ist bis heute eine der beliebtesten Schriften und findet Verwendung in zahlreichen Projekten auf der ganzen Welt. Dieser Popularität schließt sich nun auch die Züricher Uhrenmarke Mondaine an.

Bekannt für die Herstellung der Züricher Bahnhofsuhr hat Mondaine nun eine neue Armbanduhr auf den Markt gebracht, welche besonders interessant für Typografie-Fans ist – denn das Handgelenk kann nun mit der Helvetica geschmückt getragen werden.

In Zusammenarbeit mit dem Autor, Herausgeber und Chefredakteur der Architekturzeitschrift Hochparterre, Köbi Gantenbein, erarbeiteten die Inhaber der Mondaine ein neues Uhrenkonzept, welches das typische Schweizer Design verkörpern und huldigen soll.

So ist die Ziffernblattbeschriftung der Uhr komplett in Helvetica gestaltet.

Besonders auffällig ist hierbei die Position des Schriftzugs „Mondaine Helvetica Swiss Made“, welcher sich linksbündig an der senkrechten Zentralachse befindet. Als i-Tüpfelchen findet man am Übergang des Uhrwerkes zu den Armbändern die Ziffer 1, natürlich aus der Helvetica, die das Thema Typografie noch einmal in den Fokus rückt.

Und wie auch beim Erwerb von Schriften, ist die Helvetica-Uhr in verschiedenen Schnitten erhältlich – in Light, Regular und Bold.

Detaillierte Informationen zu dieser Uhr bietet ein Artikel der „Neue Zürcher Zeitung“.

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Webfonts-Tutorial zum Thema Sprach- und Zeichenausstattung

Viele Webfonts finden ihren Ursprung in einfachen Druckschriften und sind sprachlich oft nicht so gut ausgebaut wie große Systemschriften. Damit dennoch alle Zeichen korrekt dargestellt werden und keine bösen Überraschungen drohen, sollte vor dem Erwerb eines Webfonts abgeklärt werden, ob dieser alle erforderlichen Sprachen abdeckt und über welche Zeichenausstattung er verfügt. Besonders im Hinblick auf unvorhersehbare und unkontrollierbare Webinhalte wie User-Kommentare ist dies ein wichtiger Aspekt.

Sehen Sie sich im Tutorial auf Linotype.com an, welche die wichtigsten Kodierungen sind und worauf Sie bei Webfonts achten sollten.

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Die Neue Haas Unica von Toshi Omagari
jetzt auch als Ultra Light-Schnitt erhältlich

Mit der Neuen Haas Unica hat Toshi Omagari die Vergangenheit in die Gegenwart geholt: der Designer, der bereits mit der Metro Nova erfolgreich eine Neuauflage der bekannten Metro gestaltete, beschäftigte sich mit Druckschriften der 1980er Jahre und fand großes Interesse an der 1980 entwickelten Haas Unica – einer Überarbeitung der Helvetica.

Denn Ende der 1970er Jahre wurde im Auftrag der Haas’schen Schriftgießerei die Helvetica von Max Miedinger mit anderen beliebten Sansserifen verglichen. Aus den daraus entstandenen Ergebnissen wurden Anpassungen vorgeschlagen. Daraus ergab sich schließlich die Haas Unica, eine namentliche Formation der populären Vorbilder Helvetica und Univers.

Omagari faszinierte die Zusammensetzung der Haas Unica und so hat er sie digitalisiert und erweitert.
Er verstärkte die Laufweite der Schrift und gestaltete die Buchstaben insgesamt etwas schmäler. Als erster Schnitt ist nun die Neue Haas Unica Ultra Light erhältlich. Die Neue Haas Unica wird in insgesamt zehn Strichstärken gestaltet, sodass sie von Ultra Thin bis Extra Black erhältlich sein wird.

Hier finden Sie weitere Informationen und grafisches Anschauungsmaterial zur Neuen Haas Unica.

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Die Lieblingsschriften von Designerin
Sarah Lazarevic und Rameau-Familie
für nur 39 Euro

Die französische Typografin und Designerin Sarah Lazarevic lebt und arbeitet in Frankreich. Sie arbeitet für große Kunden wie die französische Post, lehrt grafische Kunst und Typografie in Paris und arbeitet in ihrer Freizeit an Kupferstichen.

Auf Linotype.com stellt sie nun exklusiv ihre Lieblingsschriften vor, die ihr gefallen und die sie reizen – auch wenn sie selbst zunächst sagt „Eine Frage, die nicht leicht zu beantworten ist: welche Schriften mögen Sie am liebsten? Es sind die, die wir für die Qualität ihres Designs bewundern, die wir wegen ihres natürlichen oder kalligraphischen Wesens lieben, historische Schriften, die Teil unseres Erbes sind, und Schriften, die Erinnerungen in uns wecken …“.

Nichtsdestotrotz beschreibt Sarah Lazarevic, warum Syntax, Virgile, URW Firmin Didot, Medici Script, Neuland und die Schriften von Roger Excoffon ihre liebsten Schriften sind und was sie individuell auszeichnet.

Eine der bekanntesten Schriften, die allerdings von der Typografin und Designerin selbst stammt, ist die klassizistische Antiqua Rameau. Rameau strahlt die typische französische Eleganz des 18. Jahrhunderts aus, da die sie aus der Vorlage einer gravierten Partitur entstand.

Als Pendant zu Sarah Lazarevics Lieblingsschriften können Sie deshalb eine Woche lang, bis zum 30. 10. 2014, die komplette Rameau-Familie für nur 39 Euro erwerben. Sparen Sie bei den sechs Schnitten und den jeweils passenden Kursiven im OpenType Pro-Format 312 Euro bzw. 88% gegenüber dem Normalpreis.

Erfahren Sie hier noch mehr über die Lieblingsschriften von Sarah Lazarevic.
Hier können Sie die Rameau-Familie für nur 39 Euro direkt herunterladen.

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Obdachlose gestalten Schriften:
Initiative Homelessfonts nun auf Linotype.com erhältlich

Die spanische Organisation Arrels Foundation hat das Projekt Homelessfonts ins Leben gerufen. Darin haben Obdachlose in Barcelona eigens fünf Schriften erstellt, die nun weltweit erhältlich sein sollen. Damit will die Organisation Bewusstsein für das Leben von Obdachlosen schärfen und diesen Menschen in Not ein Stück Würde und Respekt entgegenbringen. Besonders Marken und Agenturen, die in der Werbung, Nachrichtenvermittlung oder in den sozialen Medien tätig sind, sollen diese Schriften nahe gebracht werden.

Um das Projekt in ihrer Verbreitung zu unterstützen, können Sie ab sofort auch auf Linotype.com die fünf gestalteten Schriften erwerben. Sie erhalten die Fonts anstatt des Normalpreises von 49 Euro nun für nur 24,50 Euro. Der gesamte Erlös geht an die spanische Stiftung Arrels Foundation, welche damit unter anderem etwa 1400 einheimischen Obdachlosen aus Barcelona hilft und diese unterstützt. Passend dazu erhält man auf http://homelessfonts.org Biografien und interessante Videos zu den Teilnehmern und ihren Arbeiten am Projekt. Da keine Satzzeichen, Figuren oder Akzentzeichen in den Schriften vorhanden sind eigenen sie sich besonders für große Anzeigen und Überschriften.

Bekannt gemacht wurde das Projekt auf der diesjährigen 58. ATypI in Barcelona, welche vom
17.–21. September stattfand. Auf dem unten stehenden Bild sehen Sie den Direktor der Arrels Foundation, eine der Schriftkünstlerinnen und Bill Davis, den Global Font Product Manager bei Monotype.

Auf Linotype.com gelangen Sie hier zu den ausgewählten Schriften.

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Gold für die Bree Serif bei den
European Design Awards 2014

Am 24. Mai gewann die Bree Serif bei den European Design Awards 2014 Gold in der Kategorie 27. Original Typeface, im dem höchsten Rangplatz. Die ED-Awards küren jedes Jahr in 35 Kategorien die besten Grafikdesigns, digitalen Designs sowie Illustrationen, die im Vorjahr entstanden sind.

Die Bree Serif ist das Serifen-Gegenstück zur 2008 veröffentlichten Bree. Diese war 2009 ebenfalls bei den ED-Awards nominiert, bei denen sie mit Bronze gekürt wurde und auch anderweitig zahlreiche weitere Preise erhielt. Beide Schriften sind von Handschriften inspiriert und wurden von Veronika Burian und José Scaglione gemeinsam entworfen.

Der diesjährige Goldgewinner Bree Serif ist als deutliches Familienmitglied der Bree zu erkennen. Sie verbindet in ihrem Auftreten Moderne mit Eleganz und ist daher für viele Einsatzbereiche geeignet. Erhältlich ist sie in insgesamt 12 Schnitten, die von Thin über Regular bis zu Extrabold reichen.

Überzeugen Sie sich selbst. Hier erhalten Sie die Schnitte der Bree Serif.

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Schöne Effekte mit Webfonts erzielen

Auf Linotype.com existiert unter dem Stichwort „Webfonts-Tutorial“ eine Artikelserie, die sich rund um das Thema Webfonts dreht. Hier findet man jeden Monat einen neuen Beitrag mit Informationen, Anregungen und Tipps. So auch der Artikel „Schöne Effekte mit Webfonts erzielen“, der aufzeigt, wie man über einen extrem einfachen Service auf Linotype.com Schrifteffekte bei Webfonts erzielen kann.
Anhand von Screenshots sieht man, wie man diese Effekte schnell erlernen und anwenden kann. In der Detailansicht der gewählten Schrift wechselt man auf die Darstellung des Webfonts und kann dann Beispieltexte und Schriftstile verändern und testen. So können Konturen erzeugt werden, ein farbiger Schein eingesetzt werden, und Effekte wie Letterpress oder Vintage-Look erzeugt werden.

Der Artikel ist hier zu finden.

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Humanistisches Schriftbild meets technisches
Flair – die neue Yalta Sans

Mit der Yalta Sans hat Schriftdesigner Stefan Claudius eine Verknüpfung zwischen einer humanistischen Schrift und einer Square Sans geschaffen. Letztere bringt einen technischen Charakter mit sich, der im Zusammenspiel mit einem humanistischen Schriftbild eine gute Lesbarkeit mit sich bringt.

Die Groteske ist in acht Schnitten, jeweils mit den begleitenden Kursiven, erhältlich und reicht von Thin bis Black. Besonders auffällig sind die dynamischen Aspekte der Schrift, die einem zu formalen Aussehen entgegenwirken. Dies sind beispielsweise die konischen Abschlüsse des „b“ und „d“ sowie die Rundung am Fuße des „l“. Zudem die zahlreichen abgeschrägten Linienenden, die fast einen kalligrafischen Charakter entstehen lassen, und die abgerundeten Punkte.

Besonders dem Italicschnitt hat sich der gebürtige Essener gewidmet. Denn hier entwarf er gleich zwei Sätze an Versalien im Italicschnitt und orientierte sich stärker an der echten Kursiven einer Antiqua als an der schräggestellten Italic einer Grotesken. So wechselt das „a“ beispielsweise in eine geschlossene Form und das „f“ erhält eine Unterlänge. Durch die Betonung der Waagrechten und die subtilen Kontraste der Strichstärken eignet sich die Yalta Sans für zahlreiche Anwendungen, auch in kleinen Schriftgraden, im Text- und auch im Displaybereich.

Hier finden Sie weitere ausführliche Informationen über die Yalta Sans.

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