Das Universalgenie von Jim Ford –
die neue Quire Sans

Jim Ford hat mit seiner humanistischen Sans Serif Quire Sans ein Universalgenie gestaltet. Sie ist in großen wie auch in kleinen Schriftgraden äußerst gut lesbar und verfügt über zehn verschiedene Strichstärken, jeweils mit echten Italic-Schnitten. Außerdem besitzt sie ein großes Angebot an Ziffern- und Zeichensets – das Angebot reicht von Mediäval- und Versalziffern bis hin zu zahlreichen Ligaturen und Kapitälchen.

Damit kann die Quire Sans für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche eingesetzt und verwendet werden. Zudem verfügen die Buchstaben über dynamische Formen, die klassisch, zugleich aber auch modern und robust wirken. Der universelle Charakter spiegelt sich auch in den Ursprüngen der Quire Sans wieder. Denn Jim Ford verbindet in seiner Sans Serif internationale Einflüsse verschiedenster Schriftepochen mit seinem eigenen Stil.

Damit scheint der Designer sein Ziel, eine „sans of all sans“ zu gestalten, erreicht zu haben.

Erfahren Sie hier noch mehr zur neuen Quire Sans von Jim Ford.

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Typografie auf Musikcovern:
die Rock Music Cover Fonts Selection
auf Linotype.com

Plattencover geben dem Betrachter einen ersten Einblick in die musikalische Welt, die sich hinter der Verpackung verbirgt. Und so unterschiedlich die Musikrichtungen sind, so vielfältig sind die Variationen und Unterschiede in den Covergestaltungen – besonders im Hinblick auf Schrift und Schriftgestaltung.

Linotype.com stellt ab sofort verschiedene Musikrichtungen und eine Auswahl deren Cover vor. Dazu werden verwendete Schriften erläutert und vorgestellt, sodass sie einen Einblick darin geben, wie unterschiedlich die Musikrichtungen auf ihren Covern mit Typografie arbeiten und spielen.

Die erste Rubrik beschäftigt sich mit Coverfonts von Rockalben. Linotype.com stellt die Schriften vor, die besonders beliebt waren und auf den rockigen Plattencovern eine große Anwendung fanden.

Zudem bietet Linotype.com eine Rock Music Cover Fonts Selection an, in der 14 Schnitte aus fünf Schriftfamilien angeboten werden, welche Sie für insgesamt 79 Euro (Bruttopreis 94,01 Euro inkl. MwSt.) erwerben können. Damit sparen Sie gegenüber dem Normalpreis 411 Euro oder 84%.

Sehen Sie sich hier die Coverfonts einiger ausgewählter Rockalben an. Außerdem erhalten Sie weitere Informationen zur Rock Music Cover Fonts Selection und den Link zum Download.

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60 Jahre Leidenschaft zur Schrift –
Interview mit dem Schweizer Designer
Christian Mengelt

Christian Mengelt wurde 1938 in St.Gallen geboren und ergriff 1954, vor fast 60 Jahren, den Beruf des Schriftenmalers. Dabei entdeckte er seine Leidenschaft für Schriften und Schriftdesigns. Neben seiner Arbeit als Schriftgestalter arbeitet er heute auch als Lehrer für Grafikdesign. Innerhalb seines Werdegangs hat Mengelt bereits zahlreiche Schriften wie die Sinova oder die kürzlich erschienene Mengelt Basel Antiqua gestaltet.

Für die englische Neuausgabe des Anatomiebuches „De humani corpis fabrica“ hat Christian Mengelt seine neue Schrift Mengelt Basel Antiqua entworfen. Inspiriert haben ihn dazu zum einen die Originaldrucke des erstmals 1543 erschienenen Anatomiewerkes und zum anderen der historische Schrifttypus der Basel Antiqua aus dem 15. und dem 16. Jahrhundert.

„Eine Synthese zu finden zwischen der stilistischen Wahrung des Originalcharakters der historischen Schrift und den technischen Anforderungen einer modernen Textschrift“ waren für Mengelt die größten Herausforderungen, so er selbst. Als Ziel habe er sich deshalb gesetzt, „eine Antiqua mit historischem Bezug für die modernen Satztechniken ausgerüstet“ zu erstellen. Dies ist ihm gelungen.

Überzeugen Sie sich selbst und lesen Sie hier das komplette Interview mit dem Designer.

Informationen zur neu erschienenen Mengelt Basel Antiqua sind hier zu finden.

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Metro Nova gehört zu den Gewinnern des TDC-Wettbewerbs 2014

Die Metro Nova von Toshi Omagari, eine 2012 veröffentliche Schriftfamilie aus der Linotype Originals-Library, erhielt das Certificate of Excellence in Type Design bei dem renommierten Wettbewerb des Type Directors Club in New York. Die vielseitige Metro Nova ist ein Revival des Klassikers Metro von William A. Dwiggins im neuen Look, ausgestattet mit neuen Schnitten und vielen typografischen Features.

Hier können Sie mehr über die preisgekrönte Metro Nova erfahren.

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Von der Telefonbuchschrift Bell Centennial inspiriert – die neue Burlingame

Die von Carl Crossgrove entworfene Burlingame nimmt unter den Square Sans-Schriften eine Sonderrolle ein. Die kürzlich veröffentliche Schrift besitzt ungewöhnliche Buchstabenformen und wurde gezielt für kleine Schriftgrade am Bildschirm optimiert. Dies verleiht der Burlingame einen besonderen und individuellen Charakter.

Es lassen sich zudem Parallelen zur 1978 entworfenen Bell Centennial von Matthew Carter ziehen.
Da sie für die Anwendung in Telefonbüchern entwickelt wurde, war Bell Centennial besonders für kleine Schriftgrade auf dünnem, günstigem Papier und einem schnellen Druckverfahren optimiert worden.
Nur eine von einigen weiteren Ähnlichkeiten zur Burlingame.

Insgesamt kann sich die Burlingame mit ihren gekerbten Strichansätzen und abgeschnittenen Scheiteln in größeren Schriftgraden gezielt von der Masse anderer Square Sans abheben – hier wird ihr individueller Charakter besonders deutlich und kann genau damit punkten. Zudem kann kaum eine andere Square Sans im Condensed-Schnitt derartig platzsparend angewendet werden und immer noch gut lesbar sein.

Hier erfahren Sie weitere Details zu den Gemeinsamkeiten der Burlingame mit Bell Centennial.
Zur Burlingame existiert desweiteren ein umfangreiches Feature mit Hintergrundinformationen, Anwendungsbeispielen und Entwürfen.

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Ein Dokumentarfilm über den Schriftdesigner Adrian Frutiger

Über anderthalb Stunden befasst sich der Dokumentarfilm „Adrian Frutiger – Ein Leben“  mit dem berühmten Schweizer Schriftdesigner. Er steht darin Rede und Antwort zu seinem Leben, seinen Arbeiten, sowie Typografie unter damaligem und heutigem Blickwinkel.

Tauchen Sie ein in das Leben und Wissen eines der bekanntesten Schriftdesigner.

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Die DIN 1450 – eine Empfehlungen für barrierefreies Lesen

Bei vielen Anwendungen wie Signalisationssystemen, Formularen oder Gebrauchsanweisungen ist die Lesbarkeit von Schriften das A und O, das Wesentliche und Wichtigste. Dieser Tatsache widmet sich die sogenannte DIN 1450 – eine Empfehlung für barrierefreies Lesen, vom Deutschen Institut für Normung e. V. herausgegeben. Ungünstige Lesebedingungen entstehen schnell und werden damit zum Problem. Sei es bei schlechten Wetterverhältnissen auf der Autobahn, bei Dunkelheit oder auch einfach bei Dokumenten mit vielen Informationen auf kleinem Raum. Im schlimmsten Fall kann Schrift deshalb kaum oder falsch gelesen werden oder es kommt zu Verwechslungen, wie beispielsweise beim kleinen „i“, beim Versal-I oder bei der Ziffer „0“. Die DIN 1450 setzt sich aus verschiedenen Empfehlungen zusammen, die solche Probleme beseitigen sollen. Sie regeln beispielsweise die minimale und maximale Stärke von Grund- und Haarlinie, Buchstabenproportionen sowie Mindestgrößen für Text, Abstände oder Seitenränder.

Monotype-Schriften die an diese Empfehlungen angepasst worden sind, tragen den Namenszusatz „1450“. Den Anfang macht hierbei die Neue Frutiger 1450.

Hier erfahren Sie mehr über die DIN 1450-Empfehlung.

Lesen Sie passend zum Thema auch den Beitrag “Neue Frutiger 1450: eine erste Schrift zur neuen Verordnung über barrierefreies Lesen”.

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Hans Eduard Meier, † 15. Juli 2014


Hans Eduard Meier, bekannter Typograf und Schöpfer der Syntax verstarb am 15. Juli 2014 im Alter von 92 Jahren.

Der Schweizer Hans Eduard Meier machte sich nicht nur als Typograf, Kalligraf und Grafikdesigner einen Namen, sondern gab sein Wissen viele Jahrzehnte als Dozent an der Kunstgewerbeschule in Zürich weiter. Neben der bekannten Syntax-Familie geht auch eine Schriftschöpfung auf sein Konto, die zu besitzen wohl jeder begehrt: die Schrift auf den Schweizer Banknoten stammt von ihm.

Hans Eduard Meier wurde am 30. Dezember 1922 im Schweizer Horgen am Zürichsee geboren. Und obwohl Zeichnen und Malen schon seit seiner frühen Kindheit zu seinen Lieblingsbeschäftigungen zählten, strebte er zunächst eine Ausbildung als Feinmechaniker an, um Flugzeugbauer zu werden. Die Lehrstelle war schon fast sicher, als ihm ein Bekannter seines Vaters eine Stelle als Schriftsetzer anbot. Er nahm an und die Grundlage für seine spätere Karriere war gelegt.

In Wochenendkursen verbesserte Meier neben der Ausbildung seine Zeichenkünste, später besuchte er die Fachklasse für Typografie und die Fachklasse für Grafik an der Schule für Gestaltung in Zürich. Die hier von Alfred Willimann und Rudolf Käch unterrichtete Kalligrafie bildete die Grundlage für seine späteren Schriftentwürfe.

Nach dem Studium arbeitete Meier für verschiedene Studios in Paris und gestaltete hier unter anderem Publikationen der UNESCO. Ein Angebot seines ehemaligen Lehrers Alfred Willimann brachte ihn 1950 zurück nach Zürich, wo er bis 1986 fast 40 Jahre als Dozent Typografie, Schrift und Zeichnen unterrichtete. Freie Zeit nutzte er für eigene Arbeiten für Industrie, Verlage und kulturelle Veranstaltungen, aber auch als Autor und Schriftgestalter. So erschien zum Beispiel 1959 die erste von elf Ausgaben seines dreisprachigen Lehrheftes „Die Schriftentwicklung“.

1984 startete außerdem noch eine Zusammenarbeit mit dem Institut für Computersysteme an der ETH in Zürich. Hier entwarf Meier mit Hilfe eines Computers Schriften, wie zum Beispiel Barbedor, Syndor, Oberon und wo auch die Entwürfe für Barbetwo, Syntax Letter und Lapidar entstanden.

Ab 1964 arbeitete Meier an seiner wohl bekanntesten Schrift, der „Syntax“. Motivation für die Entwicklung war seine Abneigung gegenüber den konstruierten Groteskschriften vom Anfang des 20. Jahrhunderts wie Gill oder Futura. Ausgehend von den Formen der Renaissance Antiqua zeichnete Meier die freundlichen und warmen Buchstaben der Syntax. Aber nicht nur ihr Kontrast in der Strichstärke, auch eine ganz leichte Neigung in der Schreibrichtung und die sehr charakteristischen, abgeschrägten Linienenden verleihen der Syntax ihren lebendigen, dynamischen, unverwechselbaren Charakter. 1968 erschienen dann bei der Stempel AG die ersten drei Schnitte der Syntax, die bis 1972 durch zwei fettere ergänzt wurden. Sie ist die letzte von der Stempel AG veröffentlichte Bleisatzschrift. Ihre Erfolgsgeschichte startete Syntax dann auch erst als Fotosatzschrift und später als digitale Umsetzung. Über die Jahre nahm die Bekanntheit der Schrift immer weiter zu, so dass sie inzwischen zu den beliebtesten Schriften überhaupt gehört.

Natürlich ging diese wechselhafte Geschichte nicht spurlos an der Syntax vorüber. Um die Kompromisse, die Blei- und Fotosatz der Schrift abgefordert hatten, zu korrigieren, wurde Syntax ab 1995 von Linotype in enger Zusammenarbeit mit Meier überarbeitet und anhand der alten Originalskizzen neu digitalisiert. Zum Jahrtausendwechsel erschien dann die ausgebaute Syntax Next. Außerdem wurden mit Syntax Letter, Syntax Serif und Syntax Lapidar weitere Stile veröffentlicht, die die Syntax zur Großfamilie ausbauten und den bis heute anhaltenden Erfolg der Schrift begründeten.

Auch wenn Hans Eduard Meier sich in jungen Jahren für die Typografie anstatt des Flugzeugsbaus entschieden hat, so begleitete die Faszination des Fliegens sein Leben. Zwar verhinderten ein Beinahe-Unfall und später fehlendes Geld den eigenen Pilotenschein, aber lange Zeit flog er als Passagier im Hochleistungssegler stundenlang über die Schweizer Berge. Und vielleicht kam ihm bei einem dieser Flüge der Vergleich in den Sinn, das Schriftbild der Syntax mit einem Feld voller Blumen gleichzusetzen.

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Der Vorteil großer Schriftsippen im Web

Eine Artikelserie auf Linotype.com zum Thema Webfonts („Webfonts-Tutorial“) bietet jeden Monat einen neuen Beitrag mit Infos, Tipps und Anregungen. Kürzlich wurde erläutert, welchen Vorteil die Verwendung großer  Schriftsippen im Web bietet.

Schriftsippen oder Großfamilien sind Familien, die Schriften mit unterschiedlichen Stilen beinhalten – also z. B. Schnitte mit und ohne Serifen. Der große Vorteil solcher Schriftsippen sind aufeinander abgestimmte Gestaltungen, die eine perfekte Kombination ermöglichen. Das gilt nicht nur für den Printbereich, sondern auch für Webdesign.

Linotype.com stellt Ihnen deshalb Großfamilien vor, die als Webfonts erhältlich sind und gut miteinander harmonieren und kombinierbar sind. Welche Schriften haben welche Wirkung und welche eignen sich besonders gut, wenn es um Überschriften, Zwischenüberschriften und Textbereiche geht? Linotype.com bringt Ihnen Schriftsippen wie Mantika, ITC Officina, Satero, Aptifer, Xenois, Compatil und Generis näher und informiert Sie über interessante Hintergrundaspekte dieser Designs.

Informieren Sie sich hier über als Webfonts erhältliche Schriftsippen und ihre Besonderheiten.

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Die neue Mengelt Basel Antiqua:
eine moderne Leseschrift mit historischen Bezügen

Schriftdesigner Christian Mengelt hat für die Neuausgabe des historischen Anatomie-Atlasses
„De humani corporis Fabrice“ eine neue, passende Schrift entwickelt.  Er beschäftigte sich dafür mit den Baseler Buchschriften des 16. Jahrhunderts, in dessen Zeit die Erstausgabe des Atlasses entstand.

Die dafür verwendete Schrift hat Christian Mengelt präzise studiert. Aus ihr hat er die wesentlichen Gestaltungsmerkmale extrahiert und somit eine neue Schrift mit historischen Bezügen gestaltet, die aber zugleich die technischen Eigenschaften einer modernen Textschrift beinhaltet. Allerdings war ihm dabei besonders wichtig, sich nicht zu weit von der Originalschrift zu entfernen.

Ein beispielhaftes Gestaltungsprinzip der Mengelt Basel Antiqua ist dabei die deutlich nach links geneigten Buchstabenachsen, sowie die starken Bogenanfänge- und enden, welche die Schrift dynamisch wirken lassen.

Die Mengelt Basel Antiqua ist in den Strichstärken Regular und Bold erhältlich, sowie mit der jeweils passenden Kursiven. Die Kursive weist zwar die größten Veränderungen hinsichtlich des Originals auf, bringt aber gleichzeitig auch die größte Eleganz der Schriftschnitte mit sich. Mit bis zu 89 Sprachen deckt die Mengelt Basel Antiqua insgesamt den paneuropäischen W1G-Sprachraum ab und eignet sich besonders für umfangreiche, mehrsprachige Texte.

Erfahren Sie hier noch mehr über die neue Antiquaschrift Mengelt Basel Antiqua.

Christian Mengelt verfaßte  eine 24-seitige Online-Broschüre zur Mengelt Basel Antiqua, die Sie hier online lesen können.

Um den Designer Christian Mengelt noch näher kennenzulernen, lesen Sie hier unser Interview mit ihm.

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