Geeignet für barrierefreies Lesen:
die Neue Frutiger 1450

Auf Linotype.com finden Sie nun mit Neue Frutiger 1450 die erste Schrift zur neuen Empfehlung für barrierefreies Lesen (DIN 1450). DIN 1450 beschäftigt sich mit Empfehlungen, wie Texte besser lesbar gemacht werden können. Zunächst nur auf Textdarstellungen im öffentlichen Raum beschränkt, dreht sich die DIN 1450 nun auch um Vorgaben für andere Einsatzbereiche von Texten. Das Ziel ist, allen Menschen ein barrierefreies Lesen zu ermöglichen.

Daraus sind zahlreiche Empfehlungen entstanden, die sich mit dem Aufbau von Schriften beschäftigen. So sollten Buchstaben bei schlechten Lesebedingungen ihre eindeutige Form beibehalten, aber besser lesbar gemacht werden. Verwechselungen wie  zwischen dem Versal-O und der Ziffer „0“ sollten hierbei beispielsweise vermieden werden.

Klare Empfehlungen bei Proportionen von Buchstaben, Linienstärken und Abständen sollen Problematiken wie diese aus dem Weg räumen.

Monotype hat sich diesem Thema angenommen und passend zur neuen Empfehlung, die Mitte 2013 für andere Textarten als nur im öffentlichen Raum entstanden ist, Schriften anhand von DIN 1450 angepasst.

Den Anfang macht die Neue Frutiger 1450 – erkennbar an dem Namenszusatz „1450“.

Sie ist in vier Strichstärken und dem jeweiligen Italic-Schnitt erhältlich. Zudem wurden einige Zeichen und Ziffern angepasst, wie beispielsweise für „1“ und das gemeine „l“.

Damit lässt sich die überarbeitete Version der Neuen Frutiger bedenkenlos für Projekte anwenden, die den Empfehlungen der DIN 1450 entsprechen sollen.

Weitere Details erfahren Sie im Artikel „Die DIN 1450, eine Empfehlung für barrierefreies Lesen“.

Hier erfahren Sie Näheres zur Neue Frutiger 1450.

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Tom Grace entwickelt Compressed-Schnitte
für die Neue Helvetica

Mit ihren bisherigen 51 Schnitten war die Neue Helvetica bereits für nahezu alle Design-Herausforderungen bestens gewappnet. Schon in dieser Schnittausführung deckt sie ein großes Spektrum an verschiedenen Strichstärken ab und bietet damit variantenreiche Einsatzmöglichkeiten.
Für platzsparenden Einsatz hat Schriftdesigner Tom Grace nun noch die passenden Compressed-Schnitte entwickelt. Sie sind besonders schmallaufend und können auf wenig Raum viel von sich zeigen.

Wie bei allen anderen Schriftstilen der Neuen Helvetica, verändert sich allerdings die x-Höhe trotz unterschiedlicher Strichstärke nicht. So kann man die große Schnittvielfalt der Neuen Helvetica sehr gut untereinander kombinieren und dennoch entsteht ein harmonisches Bildverhältnis unter den verschiedenen Strichstärken.

Besonders praktisch sind die neuen Compressed-Schnitte zudem für Firmen, deren Unternehmensschrift die Neue Helvetica ist und welche nun ihr visuelles Erscheinungsbild noch variantenreicher gestalten können.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den neuen Compressed-Schnitten der Neuen Helvetica.

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Rounded Fonts – ein Rück- und Ausblick
auf einen typografischen Trend

Alles kommt wieder, jeder Trend hat sein Revival. So kommt es einem oft vor und so scheint es tatsächlich auch zu sein. Betrachtet man heute viele Firmenlogos, fällt ein Trend ganz besonders auf. Sei es bei allseits bekannten Firmen wie Rewe, Otto oder tegut, sie alle haben sie – gerundete Schriften.

Die merkbar letzte Hochphase dieses Rounded-Trends lag in den Siebzigern und Achtzigern. Seither entstanden mehrere gerundete Grotesk-Varianten wie die ITC Souvenir, ITC Bauhaus, Pump, Blippo und die ITC Benguiat Gothic. Doch auch im Bereich der Serifen lag man mit gerundeten Formen voll im Trend, dies zeigen Schriften wie die Windsor, Cooper Black oder der Klassiker König Antiqua. Und an der Balloon, Dom Casual, Wiesbaden Swing oder der umstrittenen Comic Sans sieht man, daß sich auch Schreibschriften dem Trend nicht entziehen konnten.

Bekannte Firmen, die seit Jahren in ihrem Erscheinungsbild auf Rounded Fonts setzen, sind beispielsweise seit 1973 das ZDF mit dem Design von Otl Aicher, seit Ende der 1970er der Autohersteller VW sowie der Ölkonzern Aral.

Doch auch im heutigen Zeitalter des Social Web sind Rounded Fonts wieder besonders beliebt. Sie spiegeln etwas Technisches, aber auch Weiches und Vertrauensvolles wieder und passen und passen deshalb besonders gut in die Ära des Internets. Zu sehen beispielsweise an den Logos von Skype und Twitter.

Auch bei Monotype hinterließ der gerundete Trend seine Spuren. Schriften wie die Avenir Next, die Museo Sans oder die DIN Next erhielten zusätzliche Schnitte mit gerundeten Ecken, um das Schriftangebot der Nachfrage gerundeter Fonts anzupassen und zu erweitern.

Erfahren Sie hier Näheres zum Trend und der Anwendbarkeit von Rounded Fonts.

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Das Buch „Hanzi Graphy“ – eine Verbindung zwischen chinesischer und lateinischer Schrift

Das Buch „Hanzi Graphy“ von Mariko Takagi beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen chinesischer Schriftzeichen – auch hanzi genannt – und dem lateinischen Alphabet. Genauer gesagt unternimmt das Buch den Versuch, eine typografische Übersetzung zwischen beiden Schriftsystemen herzustellen.

Heutzutage wird die chinesische Schrift oft immer noch als exotische und mysteriöse Schrift verstanden, besonders für die Menschen im Westen.

Passend dazu stammt das Vorwort von Akira Kobayashi. Der bekannte Schriftdesigner und künstlerischer Leiter bei Monotype mußte selbst die Brücke zwischen der lateinischen und der asiatischen Schrift für sich schlagen und kann somit nachempfinden, welche Herausforderungen das Thema mit sich bringt.

„Hanzi Graphy“ basiert auf einer seit 2008 begonnen Forschungsarbeit die das Ziel hatte, eine Verbindung zwischen dem lateinischen und dem chinesischen Schriftsystem herzustellen. Auf insgesamt 224 Seiten stellt das Buch die sechs Grundlagen der chinesischen Zeichentypen vor. Es visualisiert und analysiert den Aufbau und die mikrotypografischen Aspekte chinesischer Zeichen im Vergleich mit den Lateinischen.

Erfahren Sie hier mehr über das Buch „Hanzi Graphy“ von Mariko Takagi.

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Die Linotype Gneisenauette – auch für
Plattencover geeignet

Die Linotype Gneisenauette entstand im Rahmen eines Schriftenwettbewerbs und wurde anschließend in die Take Type Library von Linotype aufgenommen. Gestaltet wurde sie von dem lettischen Designer Gustavs A. Grinbergs.

Die schildermalerartige Schreibschrift wurde in vier Strichstärken ausgebaut und weist für jeden dieser Schnitte eine alternative Version mit Schwungbuchstaben auf. Doch auch ohne die Schwungbuchstaben eignet sich die Linotype Gneisenauette für verschiedenste Anwendungen. So zum Beispiel auch für Cover, wie hier bei der Verwendung für das Plattencover des Musikers Raz Ohara.

Den außergewöhnlichen Namen Gneisenauette, so Grinbergs selbst, habe er deshalb gewählt, weil sie das Robuste einer Deutschen Fraktur in sich trägt und den Charakter der Schrift bereits im Namen verdeutlicht und unterstreicht.

Sehen Sie sich hier die Schnitte und das Plattencover der Linotype Gneisenauette genauer an.
Hier können Sie nachlesen, was den Designer Gustavs A. Grinbergs zu seiner Schrift inspirierte.

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My life in typefaces – Videoauftritt des Designers Matthew Carter auf der TED-Konferenz

Er ist unter anderem als Designer der populären Schriften Verdana und Georgia bekannt geworden sowie mit seiner Bell Centennial, einer für die amerikanischen Telefonbücher entwickelten Schrift – der gebürtige Engländer Matthew Carter.

Der 1937 geborene Designer sprach nun auf der jährlich stattfindenden TED-Konferenz in Monterey, Kalifornien, über sein Leben und seine Arbeiten. In seinem Videoauftritt können Sie Carter auf seinem typografischen Werdegang begleiten: die Entwicklung vom analogen zum digitalen Arbeiten, die Herausforderungen, die sein Arbeitsleben an ihn stellte und die Entstehung seiner populären Schriften.

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Seit mehr als 20 Jahren im Geschäft –
Designer Jürgen Weltin im Interview

Nachdem er Grafikdesign studierte und für Verlage und Industriedesign-Agenturen arbeitete, gestaltet der deutsche Designer Jürgen Weltin seit Mitte der 1990er Jahre Schriften.

Mit der Finnegan kreierte er sein erstes Schriftdesign. Er verstand sich als völligen Anfänger, da er sich noch im Laufe seines Studiums befand. Nichtsdestotrotz war ihm klar, er wolle eine eigenständig entworfene Schrift gestalten, die nicht kopierte oder zitierte. „Die Experimentierfelder der Techno- und Grungezeit, wo wild ‚gesampelt‘ wurde, waren zwar verlockend, diesen Weg mochte ich jedoch auch nicht gehen.“

Entstanden ist auf diesem Weg eine angenehme Leseschrift, die anschließend auch mit einem Certificate of Excellence in Type Design durch die ATypI gekürt wurde.

Eine weitere preisgekrönte Schrift ist die Yellow, die als Telephonbuchschrift entworfen wurde. So sagt Weltin selbst: „Vieles, was sich im Lernprozess bei der Finnegan entwickelte, steckt da drin. Und ohne die Erfahrung mit Yellow hätte es keine Agilita gegeben.“

Als Kontrast zu diesen drei Schriften entwickelte er die an eine Schablonenschrift erinnernde Balega. Eine „Cover-Version“, wie er es nennt – „so ähnlich wie es vielleicht der Schweizer Gitarrist Christy Doran 1994 mit Hendrix tat“. Eine Neuinterpretation von etwas Vorhandenem. Hier war es die zu Bleisatzzeiten angewandten Schrift Resolut.

Seine bislang zuletzt veröffentlichen Schriften sind die Mantika Sans und die Mantika Informal. Weltin dazu: „Das Konzept hinter dem Mantika-Schriftsystem ist, wie gesagt, einen Ausgangspunkt zu nehmen und diesen immer wieder zu etwas Neuem zu gestalten.“ So entstehe zwischen den Schriften „eine formale Verwandtschaft zwischen den Stilen und damit die Möglichkeit, diese miteinander zu kombinieren, da sie alle auf der gleichen Versalhöhe und Kleinbuchstabenhöhe basieren.“

Hier können Sie das komplette Interview mit Jürgen Weltin lesen.

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Detailreicher Artikel über Jovica Veljovićs Agmena

Der 2012 entworfenen Schrift Agmena von Professor Jovica Veljović wurde sich in einem ausführlichen Artikel auf Printmag.com gewidmet – einem Magazin und Online-Portal über visuelle Kultur und Design. Darin beschäftigt sich der Autor Paul Shaw mit dem Werdegang des serbischen Kalligrafen und Schriftdesigners Veljović sowie dessen typografischen Einflüssen auf seine Arbeiten. Zudem macht Shaw die bekanntesten Schriften Veljovićs zum Thema und fokussiert sich schließlich äußerst detailreich auf die von Veljović zuletzt entstandene Schrift Agmena – einer poetischen Buchschrift.

Erfahren Sie mehr über die Agmena und ihren Schöpfer und lesen Sie den Artikel auf Printmag.com!

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Kalligrafie vom Feinsten – Jean Larcher veröffentlicht umfangreiches Buch über Kalligrafien

Ab März ist ein Buch erhältlich, dass sich in äußerst umfangreichem Maße mit kalligrafischen Schriften beschäftigt: Traits de Caractère – Character Traits – Linien mit Charakter des französischen Kalligrafen Jean Larcher.
Auf 624 Seiten zeigt er rund 300 Kalligrafien in insgesamt acht Sprachen.
Es handelt sich um historische, klassische, experimentelle und auch zeitgeistige Schriften, die mit Texten von Schriftkünstlern des 20. Jahrhunderts begleitet werden. Desweiteren werden dem Leser lateinische und philosophisch-literarische Inhalte offeriert, die für dieses Buch geschrieben wurden und bislang unveröffentlicht geblieben sind.
Der Franzose Jean Larcher selbst ist ebenfalls Kalligraf. Seine Passion hat er bereits während seiner Studienzeit für sich entdeckt und ist heute unter anderem auch als Dozent tätig. Weltweit hat er in bereits mehr als 250 Ausstellungen mitgewirkt.

Traits de Caractère ist ein Nachschlagewerk und Anschauungsobjekt für Liebhaber und Kenner der kalligrafischen Schriftkunst. Erhältlich ist das Buch in einer limitierten Auflage von 500 Exemplaren.

Hier haben Sie die Möglichkeit, das Buch zu bestellen.

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Webfonts ab jetzt auch als Value Packs erhältlich

Ihre Webfonts können Sie jetzt im Value Pack noch einfacher und preisgünstiger auf Linotype.com erwerben: einfach beim „Sparpakete“-Button auf das Web-Icon klicken und die Lieblingsschrift als Paket in den Warenkorb legen (siehe nachfolgende Abbildung).

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