Displays mal ganz anders:
Medienkunst am neuen Terminal des Wiener Flughafens

ZeitRaum“ heißt die Kunstinstallation, die Ars Electronica Futurelab für den neuen Terminal am Wiener Flughaften entwickelte und die den ein- und ausgehenden Flugverkehr in Echtzeit interpretiert. Hierbei überspannen meterhohe Wände aus Displays die Ein- und Durchgänge zur Sicherheitskontrolle. Wer sich einer der Wände nähert, löst virtuelle Schneeschauer aus Buchstaben aus, welche die Wand hinunterrieseln. Unten angekommen entstehen aus den Buchstaben Texte, welche die Topografie einer Landschaft formen, die sich ständig verändert, da ihr Wachstum an den aktuellen Flugverkehr geknüpft ist: Starts formen Berge, Landungen Täler.

Die auf den Displays verwendeten Schriften sind Soho Gothic und Futura, die uns hier mal in einer ganz anderen Ausdrucksform begegnen, als wir es normalerweise gewohnt sind.

Ein beeindruckendes Video kann man sich auf der Website von Ars Electronica Futurelab anschauen: http://www.aec.at/zeitraum/textscapes.html

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Die Biome: eine neue, futuristische Schriftfamilie


Für manchen sind ihre runden, organischen Formen vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, auf jeden Fall ist Biome prägnant und für viele Einsatzgebiete geeignet. Der amerikanische Designer Carl Crossgrove erstellte die gut ausgebaute Familie in einem langen, experimentellen Designprozeß. Das Ergebnis ist ein harmonisches, stimmiges Design mit einigen markanten Buchstaben wie zum Beispiel dem „g“ mit einer halboffenen, doppeläugigen Form. Die Bandbreite an Schriftschnitten reicht von Extra Light bis Ultra, die Schrift ist in drei Laufweiten erhältlich (Basic,  Narrow und Wide).

Besonders markant wirkt Biome in großen Schriftgraden, also im  Headline- und Logobereich, durch eine große x-Höhe und große Punzen ist die Lesbarkeit aber auch im Fließsatzbereich sehr gut. – Weitere Infos zur Schrift und Abbildungen findet man auf Linotype.com.

Zur Einführung der Biome erhält man bei der Anmeldung zum Linotype-Newsletter drei  kostenlose Schnitte zum Ausprobieren (noch bis zum 15. Juli).

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Interview mit Designerin Sandra Winter

Sandra Winter gestaltete zusammen mit Akira Kobayashi die neuen Rounded-Versionen für die Avenir Next. Linotype nahm dies zum Anlaß, der Designerin, die auch an der Erstellung der DIN Next beteiligt war, einige Fragen zu stellen. Ihre interessanten Ausführungen, auch hinsichtlich der besonderen Herausforderung, für einen bereits bestehenden Schriftenklassiker neue Schnitte zu gestalten, wurden auf Linotype.com veröffentlicht.

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Onlinemagazin „Imprint“ führt Interview mit Nadine Chahine

Dieses ausführliche, schön bebilderte Interview mit der Schriftdesignerin Nadine Chahine von Linotype finde ich absolut lesenswert.
Nadine beschreibt darin ihren gestalterischen Werdegang, der stark von ihrer Liebe zu arabischen Schriften geprägt ist. Sie vermittelt dem Leser einen Einblick in die Besonderheiten der Gestaltung arabischer Schriften, auch im Kontext mit lateinischen Schrift-Pendants. Weiterhin berichtet Nadine über ihre Zusammenarbeit mit Designgrößen wie Adrian Frutiger und Hermann Zapf.

Hier geht’s zum Interview.


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Ein charakterstarkes Erstlingswerk:
die Levato von Felix Bonge

An dieser Stelle möchte ich mal wieder eine Schriftempfehlung abgeben: die erst seit kurzem auf Linotype.com verfügbare Levato ist eine gut ausgebaute Familie, die sich aus Studien entwickelte, die Felix Bonge während eines Typedesignkurses bei Professor Jovica Veljović betrieb. Nach einem anschließendem Kalligraphie-Seminar überarbeitete Felix Bonge die Schrift nochmals grundlegend und das Resultat kann sich sehen lassen. Denn Levato wirkt edel, dynamisch und ist vielfältig einsetzbar.  Fünf Strichstärken mit jeweils korrespondierenden, echten Kursivschnitten stehen zur Verfügung, die Zeichenausstattung läßt desweiteren keine Wünsche offen: mit vier Ziffernsets, Kapitälchen, zahlreichen Ligaturen, Zierbuchstaben und Swash-Varianten kann Levato im Headlinebereich, für die Magazingestaltung und für Fließtexte eingesetzt werden.

Weitere Informationen zur Schrift, diverse Anwendungsbeispiele und die Möglichkeit zum Kauf der Levato-Familie befinden sich auf Linotype.com sowie ein Interview mit Felix Bonge.

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Helvetica jetzt auch auf thailändisch verfügbar

Ab sofort spricht Helvetica auch thailändisch: die klassische Helvetica sowie die Neue Helvetica wurden  von Anuthin Wongsunkakon, einem thailändischen Schriftdesigner, in eine thailändische Sprachversion umgesetzt. Zur Verfügung stehen die Strichstärken Light, Regular und Bold mit den jeweils passenden Kursivschnitten. Helvetica Thai harmoniert perfekt mit dem lateinischen Original und kann somit sehr gut in Kombination verwendet werden. Schlicht und schnörkellos entspricht Helvetica Thai der modernen thailändischen Schreibform.

Auf Linotype.com sind zwei Beiträge zu diesem Thema lesenswert: der Artikel zur Helvetica Thai, in welchem Anuthin Wongsunkakon über den Entstehungs- und Umsetzungsprozeß der Helvetica Thai schreibt, und ein Interview mit ihm, hier äußert sich der Designer zu verschiedenen Aspekten von Typografie und Schriftgestaltung.

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Der Designer Victor García über die Definition der typografischen Kategorie der Piktogramme und Symbole

In der Herbstausgabe Nummer 45 des Magazins TYPO sucht der argentinische Designer Victor García in einem sehr interessanten und auch vergnüglichen Artikel nach einer passenden Definition für Schriftfamilien, die aus Piktogrammen, Symbolen oder anderen Elementen jenseits der Darstellung von Sprache bestehen. In seinem Artikel werden momentan gebräuchliche Bezeichnungen kritisch unter die Lupe genommen und Betrachtungen darüber angestellt, welche Begriffe diesem Genre gerechter werden und es besser beschreiben. Das Ganze ist aufgelockert durch Abbildungen von Victor Garcías eigenen, zum Teil preisgekrönten Piktogramm-Schriften, zu denen Linotype Bix™, Bix Bats™, Linotype Tangomaniacs™ und Linotype Zootype™ gehören.

Inzwischen steht Victor Garcias Beitrag auch auf Icograda.org zur Verfügung – Reinschauen lohnt sich!

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Das waren noch Zeiten …

So machte man Anfang der 60er Jahre Werbung für Schriften:

Diese zwei Beispiele einer Werbekampagne für neue Schriftfamilien wollte ich den Lesern des Linotype Blogs nicht vorenthalten. Ein Kollege von mir, der bereits bei der Stempel AG arbeitete, hat sie mir gezeigt. Die kleinen Karten wurden zweiseitig bedruckt, auf der Rückseite befand sich eine Beschreibung der jeweiligen Schrift.
Die linke Karte wirbt für Baskerville, die rechte für Garamond. Die Karten wurden an Kunden verschickt und auf Messen verteilt.

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Eine lebendige, gut lesbare Textschrift:
die Mantika Sans von Jürgen Weltin

Heute  möchte ich mal wieder auf eine interessante, neue Schriftfamilie aufmerksam machen: Mantika Sans des deutschen Designers Jürgen Weltin hat alles, was eine gute Textschrift ausmacht. Sie verfügt über klare Formen und ist damit auch in kleinen Größen sehr gut lesbar, also beispielsweise für den Office-Bereich oder für Geschäftsberichte einsetzbar.
Bemerkenswert ist weiterhin der Kursivschnitt, auf den Jürgen Weltin besondere Aufmerksamkeit verwendete und ihn sehr spannungsreich gestaltete. Die Formgebung der Mantika Sans basiert auf älteren Entwürfen für eine Antiqua, dies gibt der Schriftfamilie eine besondere Note.
Mantika Sans verfügt über einen guten Zeichen- und Sprachausbau und ist universell einsetzbar. In der Kategorie „Griechische Textschriften“ des Wettbewerbs „3rd International Eastern Type Design Competition Granshan 2010“ wurde sie ausgezeichnet.
Fazit: dieses Schriftfamilie hebt sich durch ihren dynamischen, individuellen Charakter von vielen herkömmlichen Textschriften ab und bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Ein ausführlicher Artikel mit vielen Schriftbeispielen ist auf Linotype.com vorhanden.

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Eine neue Druckschrift: Rabenau von Axel Bertram

Heute möchte ich allen Schrift-Interessierten eine bei Linotype neu erschienene Schriftfamilie vorstellen – die Rabenau, eine mit 16 fein aufeinander abgestimmten Schnitten gut ausgebaute Druckschrift. Rabenau macht sich mit ihrer warmen Ausstrahlung sehr gut im Textbereich, ist aber auch für Überschriften und für den Akzidenzsatz bestens geeignet. Der erfahrene Grafiker Axel Bertram, der seit dreißig Jahren Schriften zeichnet, stattete Rabenau mit zahlreichen Ligaturen aus. Mit einem Bogen gestaltete Übergänge, vorhanden bei den Zeichen st, ck und ct, verleihen der Schrift eine besondere Note.

Ein umfassender Artikel zur Rabenau, ausgestattet mit Anwendungsbeispielen, ist auf Linotype.com vorhanden – reinschauen ist unbedingt lohnenswert!

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