Gold für die Bree Serif bei den
European Design Awards 2014

Am 24. Mai gewann die Bree Serif bei den European Design Awards 2014 Gold in der Kategorie 27. Original Typeface, im dem höchsten Rangplatz. Die ED-Awards küren jedes Jahr in 35 Kategorien die besten Grafikdesigns, digitalen Designs sowie Illustrationen, die im Vorjahr entstanden sind.

Die Bree Serif ist das Serifen-Gegenstück zur 2008 veröffentlichten Bree. Diese war 2009 ebenfalls bei den ED-Awards nominiert, bei denen sie mit Bronze gekürt wurde und auch anderweitig zahlreiche weitere Preise erhielt. Beide Schriften sind von Handschriften inspiriert und wurden von Veronika Burian und José Scaglione gemeinsam entworfen.

Der diesjährige Goldgewinner Bree Serif ist als deutliches Familienmitglied der Bree zu erkennen. Sie verbindet in ihrem Auftreten Moderne mit Eleganz und ist daher für viele Einsatzbereiche geeignet. Erhältlich ist sie in insgesamt 12 Schnitten, die von Thin über Regular bis zu Extrabold reichen.

Überzeugen Sie sich selbst. Hier erhalten Sie die Schnitte der Bree Serif.

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Schöne Effekte mit Webfonts erzielen

Auf Linotype.com existiert unter dem Stichwort „Webfonts-Tutorial“ eine Artikelserie, die sich rund um das Thema Webfonts dreht. Hier findet man jeden Monat einen neuen Beitrag mit Informationen, Anregungen und Tipps. So auch der Artikel „Schöne Effekte mit Webfonts erzielen“, der aufzeigt, wie man über einen extrem einfachen Service auf Linotype.com Schrifteffekte bei Webfonts erzielen kann.
Anhand von Screenshots sieht man, wie man diese Effekte schnell erlernen und anwenden kann. In der Detailansicht der gewählten Schrift wechselt man auf die Darstellung des Webfonts und kann dann Beispieltexte und Schriftstile verändern und testen. So können Konturen erzeugt werden, ein farbiger Schein eingesetzt werden, und Effekte wie Letterpress oder Vintage-Look erzeugt werden.

Der Artikel ist hier zu finden.

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Humanistisches Schriftbild meets technisches
Flair – die neue Yalta Sans

Mit der Yalta Sans hat Schriftdesigner Stefan Claudius eine Verknüpfung zwischen einer humanistischen Schrift und einer Square Sans geschaffen. Letztere bringt einen technischen Charakter mit sich, der im Zusammenspiel mit einem humanistischen Schriftbild eine gute Lesbarkeit mit sich bringt.

Die Groteske ist in acht Schnitten, jeweils mit den begleitenden Kursiven, erhältlich und reicht von Thin bis Black. Besonders auffällig sind die dynamischen Aspekte der Schrift, die einem zu formalen Aussehen entgegenwirken. Dies sind beispielsweise die konischen Abschlüsse des „b“ und „d“ sowie die Rundung am Fuße des „l“. Zudem die zahlreichen abgeschrägten Linienenden, die fast einen kalligrafischen Charakter entstehen lassen, und die abgerundeten Punkte.

Besonders dem Italicschnitt hat sich der gebürtige Essener gewidmet. Denn hier entwarf er gleich zwei Sätze an Versalien im Italicschnitt und orientierte sich stärker an der echten Kursiven einer Antiqua als an der schräggestellten Italic einer Grotesken. So wechselt das „a“ beispielsweise in eine geschlossene Form und das „f“ erhält eine Unterlänge. Durch die Betonung der Waagrechten und die subtilen Kontraste der Strichstärken eignet sich die Yalta Sans für zahlreiche Anwendungen, auch in kleinen Schriftgraden, im Text- und auch im Displaybereich.

Hier finden Sie weitere ausführliche Informationen über die Yalta Sans.

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Ein Animationsfilm nimmt die Bodoni
detailliert unter die Lupe

Diese englischsprachige Animation „typographer bodoni“ erzählt den beruflichen Werdegang des italienischen Universaltalents Giambattista Bodoni – er war Graveur, Drucker, Herausgeber und Schriftgestalter – und nimmt seine populäre und gleichnamige Schrift Bodoni bis ins Detail unter die Lupe. Ein kurzer, aber detailreicher, sehenswerter Film.

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Das Universalgenie von Jim Ford –
die neue Quire Sans

Jim Ford hat mit seiner humanistischen Sans Serif Quire Sans ein Universalgenie gestaltet. Sie ist in großen wie auch in kleinen Schriftgraden äußerst gut lesbar und verfügt über zehn verschiedene Strichstärken, jeweils mit echten Italic-Schnitten. Außerdem besitzt sie ein großes Angebot an Ziffern- und Zeichensets – das Angebot reicht von Mediäval- und Versalziffern bis hin zu zahlreichen Ligaturen und Kapitälchen.

Damit kann die Quire Sans für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche eingesetzt und verwendet werden. Zudem verfügen die Buchstaben über dynamische Formen, die klassisch, zugleich aber auch modern und robust wirken. Der universelle Charakter spiegelt sich auch in den Ursprüngen der Quire Sans wieder. Denn Jim Ford verbindet in seiner Sans Serif internationale Einflüsse verschiedenster Schriftepochen mit seinem eigenen Stil.

Damit scheint der Designer sein Ziel, eine „sans of all sans“ zu gestalten, erreicht zu haben.

Erfahren Sie hier noch mehr zur neuen Quire Sans von Jim Ford.

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Typografie auf Musikcovern:
die Rock Music Cover Fonts Selection
auf Linotype.com

Plattencover geben dem Betrachter einen ersten Einblick in die musikalische Welt, die sich hinter der Verpackung verbirgt. Und so unterschiedlich die Musikrichtungen sind, so vielfältig sind die Variationen und Unterschiede in den Covergestaltungen – besonders im Hinblick auf Schrift und Schriftgestaltung.

Linotype.com stellt ab sofort verschiedene Musikrichtungen und eine Auswahl deren Cover vor. Dazu werden verwendete Schriften erläutert und vorgestellt, sodass sie einen Einblick darin geben, wie unterschiedlich die Musikrichtungen auf ihren Covern mit Typografie arbeiten und spielen.

Die erste Rubrik beschäftigt sich mit Coverfonts von Rockalben. Linotype.com stellt die Schriften vor, die besonders beliebt waren und auf den rockigen Plattencovern eine große Anwendung fanden.

Zudem bietet Linotype.com eine Rock Music Cover Fonts Selection an, in der 14 Schnitte aus fünf Schriftfamilien angeboten werden, welche Sie für insgesamt 79 Euro (Bruttopreis 94,01 Euro inkl. MwSt.) erwerben können. Damit sparen Sie gegenüber dem Normalpreis 411 Euro oder 84%.

Sehen Sie sich hier die Coverfonts einiger ausgewählter Rockalben an. Außerdem erhalten Sie weitere Informationen zur Rock Music Cover Fonts Selection und den Link zum Download.

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60 Jahre Leidenschaft zur Schrift –
Interview mit dem Schweizer Designer
Christian Mengelt

Christian Mengelt wurde 1938 in St.Gallen geboren und ergriff 1954, vor fast 60 Jahren, den Beruf des Schriftenmalers. Dabei entdeckte er seine Leidenschaft für Schriften und Schriftdesigns. Neben seiner Arbeit als Schriftgestalter arbeitet er heute auch als Lehrer für Grafikdesign. Innerhalb seines Werdegangs hat Mengelt bereits zahlreiche Schriften wie die Sinova oder die kürzlich erschienene Mengelt Basel Antiqua gestaltet.

Für die englische Neuausgabe des Anatomiebuches „De humani corpis fabrica“ hat Christian Mengelt seine neue Schrift Mengelt Basel Antiqua entworfen. Inspiriert haben ihn dazu zum einen die Originaldrucke des erstmals 1543 erschienenen Anatomiewerkes und zum anderen der historische Schrifttypus der Basel Antiqua aus dem 15. und dem 16. Jahrhundert.

„Eine Synthese zu finden zwischen der stilistischen Wahrung des Originalcharakters der historischen Schrift und den technischen Anforderungen einer modernen Textschrift“ waren für Mengelt die größten Herausforderungen, so er selbst. Als Ziel habe er sich deshalb gesetzt, „eine Antiqua mit historischem Bezug für die modernen Satztechniken ausgerüstet“ zu erstellen. Dies ist ihm gelungen.

Überzeugen Sie sich selbst und lesen Sie hier das komplette Interview mit dem Designer.

Informationen zur neu erschienenen Mengelt Basel Antiqua sind hier zu finden.

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Metro Nova gehört zu den Gewinnern des TDC-Wettbewerbs 2014

Die Metro Nova von Toshi Omagari, eine 2012 veröffentliche Schriftfamilie aus der Linotype Originals-Library, erhielt das Certificate of Excellence in Type Design bei dem renommierten Wettbewerb des Type Directors Club in New York. Die vielseitige Metro Nova ist ein Revival des Klassikers Metro von William A. Dwiggins im neuen Look, ausgestattet mit neuen Schnitten und vielen typografischen Features.

Hier können Sie mehr über die preisgekrönte Metro Nova erfahren.

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Von der Telefonbuchschrift Bell Centennial inspiriert – die neue Burlingame

Die von Carl Crossgrove entworfene Burlingame nimmt unter den Square Sans-Schriften eine Sonderrolle ein. Die kürzlich veröffentliche Schrift besitzt ungewöhnliche Buchstabenformen und wurde gezielt für kleine Schriftgrade am Bildschirm optimiert. Dies verleiht der Burlingame einen besonderen und individuellen Charakter.

Es lassen sich zudem Parallelen zur 1978 entworfenen Bell Centennial von Matthew Carter ziehen.
Da sie für die Anwendung in Telefonbüchern entwickelt wurde, war Bell Centennial besonders für kleine Schriftgrade auf dünnem, günstigem Papier und einem schnellen Druckverfahren optimiert worden.
Nur eine von einigen weiteren Ähnlichkeiten zur Burlingame.

Insgesamt kann sich die Burlingame mit ihren gekerbten Strichansätzen und abgeschnittenen Scheiteln in größeren Schriftgraden gezielt von der Masse anderer Square Sans abheben – hier wird ihr individueller Charakter besonders deutlich und kann genau damit punkten. Zudem kann kaum eine andere Square Sans im Condensed-Schnitt derartig platzsparend angewendet werden und immer noch gut lesbar sein.

Hier erfahren Sie weitere Details zu den Gemeinsamkeiten der Burlingame mit Bell Centennial.
Zur Burlingame existiert desweiteren ein umfangreiches Feature mit Hintergrundinformationen, Anwendungsbeispielen und Entwürfen.

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Ein Dokumentarfilm über den Schriftdesigner Adrian Frutiger

Über anderthalb Stunden befasst sich der Dokumentarfilm „Adrian Frutiger – Ein Leben“  mit dem berühmten Schweizer Schriftdesigner. Er steht darin Rede und Antwort zu seinem Leben, seinen Arbeiten, sowie Typografie unter damaligem und heutigem Blickwinkel.

Tauchen Sie ein in das Leben und Wissen eines der bekanntesten Schriftdesigner.

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