Atilla Korap im Interview über die
Monotype Spark-Technologie

Im Interview mit der PAGE erläutert Atilla Korap, seit 14 Jahren Mitarbeiter bei Monotype GmbH, worum es sich bei Monotype Spark handelt und welche Vorteile daraus entstehen.

Monotype Spark ist eine Technologie, die eine bessere Schriftdarstellung auf Produkten mit einer geringen Rechenkapazität ermöglicht – beispielsweise Wearables, medizinische Instrumente oder Anzeigen im Auto. Sparktypes ermöglichen damit also gut lesbare Displays auf Geräten, die bislang nur eine mindere Textqualität abbilden konnten.

„Eine Frage der Ästhetik ist es in jedem Fall, weil es Gestaltungsspielräume eröffnet“, so der im Bereich Rapid Response/Customer Engagement tätige Atilla Korap. Doch auch eine verbesserte Lesbarkeit, bei der die wirklich wichtigen Dinge leichter und direkter erkennbar gemacht werden, seien von höchster Priorität bei der Entwicklung gewesen. Zielgruppe seien „im Prinzip alle Geräte, für die es immer attraktiver wird, variierende Inhalte darzustellen“.

Damit verspricht Monotype Spark mehr Flexibilität und Freiheit für verschiedenste Systeme. Bereits zu Spark gehören Schriftenklassiker wie Avenir, Frutiger, Helvetica oder Univers.

Gelangen Sie hier zu dem ausführlichen PAGE-Interview mit Atilla Korap.

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Detailreiche Online-Broschüre zur neuen
Mengelt Basel Antiqua auf Linotype.com erhältlich


Der Schweizer Designer Christian Mengelt hat zu seiner neu erschienenen Mengelt Basel Antiqua eine 24-seitige Online-Broschüre erstellt.
Sie bietet ausführliche Informationen über die Historie der Schrifttype Basel Antiqua, die im 15. und 16. Jahrhundert für die Buchgestaltung von großer historischer Bedeutung war.
Diesen Typus studierte der Designer ausführlich, indem er sich originale Druckschriften in verschiedenen Basler Druckwerken anschaute.
Die Online-Broschüre behandelt beispielsweise den Prozess der Originalschrift hin zur aktuellen Mengelt Basel Antiqua. So sollte die von Christian Mengelt weiterentwickelte Schrift keine originalgetreue Nachbildung darstellen, sondern eine eigene Schriftgestalt annehmen – mit den stilistisch typischen Eigenschaften des historischen Vorbilds, aber auch mit den technischen Eigenschaften einer modernen Textschrift.
Die Broschüre ist auf deutsch und englisch verfaßt und liefert neben Hintergrundinformationen zur Mengelt Basel Antiqua auch Skizzen und Anwendungsbeispiele.

Die Broschüre können Sie direkt auf Linotype.com lesen.

Zapfino Arabic: Die neueste Schrift von
Designerin Nadine Chahine

In gemeinsamer Zusammenarbeit mit Altmeister Prof. Hermann Zapf hat die Designerin Dr. Nadine Chahine die 1998 entstandene Zapfino-Familie erweitert und das arabische Pendant entworfen – die Zapfino Arabic. Dies ist nach der Palatino Arabic und Palatino Sans Arabic die dritte Kooperation zwischen den beiden Schriftgestaltern.

Nachdem die Arbeit an der Zapfino Arabic im Sommer 2012 ihren Anfang fand, ist nun die neueste Schrift der Designerin auf Linotype.com erhältlich. Der Entstehungsprozess dieser Schrift wurde in vielen Monaten gemeinsamer Arbeit und Treffen in sozialen Netzwerken festgehalten und geteilt. In regelmäßigen Abständen wurden über den Arbeitsprozess und neue Entwicklungen berichtet, sowie aktiv um Feedback und Kritik der Leser gebeten.

Schlussendlich ist mit der Zapfino Arabic nun eine Weiterentwicklung der arabischen Schrifttradition entstanden, die die Stile Naskh und Nastaliq zu einem rückwärts geneigten, handschriftlich wirkenden Schriftstil verbindet. Charakteristisch für die Zapfino Arabic ist das zarte, fließende Design. Zudem ist sie dank ihres eleganten und handschriftlichen Schriftbildes optimal für den Einsatz von Logos, Grußkarten, kurzen Überschriften oder Textpassagen geeignet.

Hier erhalten Sie noch mehr Hintergrundinformationen und Charakteristika zur neuen Zapfino Arabic.

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Die neue ITC New Veljovic – die optimierte und ausgebaute Version des Klassikers ITC Veljovic

Vor 30 Jahren veröffentlichte der Schriftdesigner Jovica Veljović seine Schrift ITC Veljovic – nun hat er das Design überarbeitet und eine optimierte, ausgebaute Version entworfen: die ITC New Veljovic.

Mit einem deutlichen Ausbau und einer vorsichtigen Überarbeitung der Proportionen ist die harmonisch wirkende ITC New Veljovic nun noch vielseitiger einsetzbarer als bisher.

Im aufwendigen Ausbau wurde den vier Strichstärken ein Regular-Schnitt ergänzend hinzugefügt und jeder Schnitt erhielt eine echte Kursive an seine Seite. Außerdem wurden die meisten west- und osteuropäischen Sprachen abgedeckt, sowie Versal- und Mediävalziffern, Kapitälchen und Ligaturen hinzugefügt. Die neuen Display-Schnitte wurden hinsichtlich der Verwendung in großen Schriftgraden optimiert. Die neue ITC New Veljovic ist nicht nur für den Printbereich geeignet, in der Webfonts-Version sorgt sie auch auf Bildschirmen für ein klare, perfekt lesbare Erscheinung.

Hier finden Sie noch weitere ausführliche Informationen zur neuen ITC New Veljovic.

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Das Leben des Designers Roy Cole –
ein ausführliches Portrait auf Linotype.com

Auf Linotype.com finden Sie aktuell ein ausführliches, englischsprachiges Designerportrait über den 1932 geborenen Briten Roy Cole. Cole begann seine berufliche Laufbahn als Setzer und studierte dann Typografie-Design an der Gewerbeschule in Basel bei Emil Ruder. Besonders diese Zeit und die Schweizer Typografie jener Zeit prägten Cole in seiner gestalterischen Entwicklung äußerst stark und nachhaltig. Prinzipien der Ordnung, Einfachheit und Lesbarkeit wurden die neue, moderne Typografie dieser Epoche – und so auch für Cole. Dies zeigen auch zahlreiche Abbildungen seiner Arbeiten, die diesen gestalterischen Einfluss gut erkennen lassen.

Nach seinem Studium an der Gewerbeschule arbeitete Cole zunächst als Grafikdesigner für verschiedene Unternehmen in England und der Schweiz, gründete 1981 sein eigenes Studio und im Jahr 2003 mit „Roy Cole Typography“ sein eigenes Schriftlabel, unter welchem er in seinen Arbeiten stets engen Bezug auf die Schweizer Typografie nahm. Und so konnte man den starken Einfluss seiner Studienjahre bis in den letzten Arbeiten vor seinem Tod im Jahr 2012 deutlich wiedererkennen.

Erfahren Sie noch mehr über das Leben von Roy Cole und gelangen Sie hier zu seinem ausführlichen Designerportrait.

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Die Lieblingsschriften des Dänen
Anders Francker und Francker Selections
im Angebot für je 39 Euro*

Ursprünglich als Ingenieur ausgebildet, ist der Däne Anders Francker heute auch als Schriftdesigner tätig. Auf Linotype.com stellt er nun seine sechs Lieblingsschriften vor.

1972 in Dänemark geboren, arbeitete Francker zunächst als Ingenieur, kam aber bereits währenddessen mit technischen Zeichnungen in Berührung. Auch privat hegte er stets reges Interesse für das Malen und Zeichnen und sammelte somit in den folgenden Jahren immer mehr gestalterische Erfahrungen.

Er ist davon überzeugt, „dass Architekten, Ingenieure und andere, die daran gewöhnt sind, mit Zeichnungen zu arbeiten, viele neue, interessante Ideen in das Schrift-Design einbringen können, da sie die Dinge möglicherweise aus einer anderen Perspektive sehen.“ – auch ohne eine Designhochschule besucht zu haben.

Und so veröffentlichte Francker 2010 bei Monotype seine Square Sans Francker.

Die Francker ist mit ihren reduzierten Formen und Rundungen an der Superellipse orientiert und weist einen weichen Charakter mit einer technischen Ausstrahlung auf. Besonders gut kommt ihr Charakter auf Schildern oder Logos zum Ausdruck.

Bis zum 26. 2. 2015 haben Sie nun eine Woche lang die Möglichkeit, für nur 39 Euro* zwei Selections mit je sechs Schnitten der Francker Familie im OpenType Pro-Format zu erwerben. Damit sparen Sie 90% gegenüber dem regulären Kaufpreis.

Auf die Frage hin, welches seine sechs Lieblingsschriften seien, stellte der Designer sich als Lösungsansatz die Frage: „If you could only have six font families installed on your computer, besides your own Francker family, of course, and you were limited to use these for everything that you write in the future, from headlines to body text, which ones should that be?“

Mit dem Wunsch nach zwei traditionellen und zwei etwas moderner aussehenden Grotesken sowie zwei Serifen-Schriften kam er zu folgenden Schriftfavoriten: Neue Helvetica, Univers Next, Eurostile Next, Agency FB, Times New Roman und Palatino Nova.

Erfahren Sie hier noch mehr Details über die Lieblingsschriften des Designers Anders Francker und seine Gründe dafür!

Zudem können Sie hier die Francker Selections, je für 39 Euro*, direkt herunterladen.

* Bruttopreis 46,41 Euro inkl. MwSt.
Das Angebot gilt nicht für Inhaber von Benutzerkonten, die bereits eine feste Preisrabattierung erhalten.

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Vialog ziert japanische Autobahnschilder

Die 2002 entstandene Vialog von Professor Werner Schneider und Helmut Ness ziert seit Jahren zahlreiche öffentliche Systeme, wie unter anderem die Münchner  Verkehrsgesellschaft oder die spanische Bahn. Nun wird sie auch als englische Beschriftung aller japanischer Autobahnschilder verwendet.

Ermöglicht wurde dies durch die Zusammenarbeit des bekannten japanischen Informationsdesigners Keiichi Koyama mit Monotype Deutschland und dessen japanischen Type Direktor Akira Kobayashi. Ein weiterer Einsatz also im weltweiten Leit- und Orientierungssystem.

Die Ursprünge der Vialog gehen aus einer im Jahr 1988 von Professor Werner Schneider entstandenen Verkehrsschrift hervor, die als sogenannte „Euro Type“ für das Bundesverkehrsministerium in Bonn entworfen wurde. Diese Schrift unterlag umfangreichen Untersuchungen zum Thema Optimierung und Vereinheitlichung europäischer Verkehrsschriften und sollte damit die perfekte Lesbarkeit für den Verkehrsbereich erzielen.

Mit der 14 Jahre später entworfenen Vialog entstand damit für die Euro Type schließlich ein Nachfolger. Gemeinsam mit Helmut Ness wurde somit eine platzsparende Satzschrift erarbeitet, die als Verkehrsbeschriftung und Informationsschrift prädestiniert ist, sowie den vielfältigen Anforderungen einer Corporate-Schrift entspricht.

Auf den ersten Blick wirkt die Vialog oft technisch und konstruiert, aber vielmehr zeichnet sie sich durch einen robusten Schriftbildcharakter mit ästhetischen, wohl überlegten Ausformungen und lesetechnischen Details aus. Insgesamt ist sie mit acht Schnitten ausgestattet, von Light bis Bold mit den jeweiligen Italics, und ist dank der dazugehörigen Vialog Signs, welche aus zahlreichen Symbolen und Pfeilen besteht, eine quantitativ und qualitativ hochwertige und vielseitig anwendbare Schrift.

Weitere Informationen zur Vialog finden Sie hier.

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Qual der Wahl: der Suchfilter auf Linotype.com hilft bei der Suche nach der passenden Schrift

Es ist nicht immer einfach, bei der Menge an verfügbaren Schriften das Passende zu finden. Linotype.com will Ihnen die Suche nach einer passenden Schrift, die Ihren Vorstellungen entspricht, erleichtern.

Abhilfe schafft der Suchfilter auf Linotype.com. Diesen finden Sie im Kopfbereich der Internetseite – einfach darauf klicken oder einen Suchbegriff eingeben. Im linken Navigationsbereich können Sie Ihre Suche dann weiter einschränken und weitere Auswahlmöglichkeiten anwählen. Suche ich eine Schrift mit oder ohne Serifen? Benötige ich eine Handschrift oder eine eher kalligrafische Schrift? Diese und viele weitere Fragen können Sie sich in diesem Auswahlbereich beantworten lassen. Aber auch spezifischere Kriterien wie das Dateiformat, unterstützte Sprachen oder typografische Sonderzeichen können Ihnen Ihre Suche erleichtern. Ihre aktuellsten Ergebnisse werden schließlich immer automatisch im rechten Seitenbereich angezeigt und aktualisiert.

Falls Sie eine Schrift für ein bestimmtes Thema, einen besonderen Anlass oder für eine spezielle Anwendung suchen, finden Sie auch hier Abhilfe. Ob Valentinstag, technische Projekte oder einfach coole Gestaltungen – der Suchfilter kann Ihnen mit Sicherheit weiterhelfen.

So einfach war die Suche nach einer passenden Schrift, mit dem Potential auch mal etwas Neues oder Gewagteres zu finden, noch nie.

Probieren Sie es aus und lassen Sie sich von neuen Schriften aus den Suchfilter-Ergebnissen inspirieren!

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SkyFonts: Desktop-Fonts schnell und einfach ausprobieren

Mit dem neuen Tool SkyFonts können Sie einfach und schnell Schriften an Ihrem Computer ausprobieren. Die von Ihnen ausgewählten Desktop-Fonts werden auf Ihrem PC oder Mac installiert und für fünf Minuten verfügbar gemacht. Die Fonts können an bis zu fünf Arbeitsplätzen synchronisiert werden und deinstallieren sich automatisch von Ihrem System, wenn die Nutzungszeit abgelaufen ist.

Die Anwendung von SkyFont ist simpel und die Client-Software, sowie Registrierung, kostenfrei – Sie benötigen einzig und allein ein Benutzerkonto auf Linotype.com.

Probieren Sie SkyFonts und damit viele unserer Schrift doch gleich einmal aus!

Hier erhalten Sie mehr Informationen zu dem neuen Tool und dessen Anwendung.

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Das letzte Schriftdesign von Roy Cole:
die elegante, rhythmische Coleface

Mit der Sans Serif Coleface hat der Brite Roy Cole kurz vor seinem Tod im Jahre 2012 eine elegante, rythmische und gut lesbare Schrift entworfen. Sie besticht durch markante und klare Buchstabenformen, die der Coleface einen neutralen, aber auch flexiblen Charakter verleihen. Dadurch ist sie geeignet für verschiedene Projekte und Einsatzbereiche.

Unter dem bekannten Schweizer Designer und Typograf Emil Ruder studierte Cole an der Allgemeinen Gewerbeschule in Basel in den frühen 60er Jahren, einer Zeit, in der Typografie Geschichte schrieb. Prinzipien wie Ordnung, Einfachheit, Klarheit und Lesbarkeit bestimmten die Gestaltungen dieser Zeit erheblich und wiesen damit eine neue Art von Modernität auf, die international bekannt wurde. Dadurch erhielten viele Designs dieses Jahrzehnts einen starken Wiedererkennungswert. Dies prägte und beeinflusste Cole in seinen Entwürfen sehr stark und auch seine Arbeiten und Entwürfe unterlagen diesen gestalterischen Richtlinien – so auch die Coleface.

Sie zeigt eine Kombination von Elementen der konstruierten Grotesken sowie der Renaissance Antiqua auf, wodurch eine sehr charakteristische Spannung in den Buchstabenformen entsteht. Leichte Kontraste in den Strichstärken und einige abgeschrägte Linienenden sorgen für einen dynamischen Ausdruck.

Die Coleface erhalten Sie in den drei Strichstärken Light, Medium und Bold, jeweils mit den dazu passenden Italic-Schnitten.

Auf Linotype.com finden Sie weitere Informationen zur Coleface und Anwendungsbeispiele.

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