Die Linotype Gneisenauette – auch für
Plattencover geeignet

Die Linotype Gneisenauette entstand im Rahmen eines Schriftenwettbewerbs und wurde anschließend in die Take Type Library von Linotype aufgenommen. Gestaltet wurde sie von dem lettischen Designer Gustavs A. Grinbergs.

Die schildermalerartige Schreibschrift wurde in vier Strichstärken ausgebaut und weist für jeden dieser Schnitte eine alternative Version mit Schwungbuchstaben auf. Doch auch ohne die Schwungbuchstaben eignet sich die Linotype Gneisenauette für verschiedenste Anwendungen. So zum Beispiel auch für Cover, wie hier bei der Verwendung für das Plattencover des Musikers Raz Ohara.

Den außergewöhnlichen Namen Gneisenauette, so Grinbergs selbst, habe er deshalb gewählt, weil sie das Robuste einer Deutschen Fraktur in sich trägt und den Charakter der Schrift bereits im Namen verdeutlicht und unterstreicht.

Sehen Sie sich hier die Schnitte und das Plattencover der Linotype Gneisenauette genauer an.
Hier können Sie nachlesen, was den Designer Gustavs A. Grinbergs zu seiner Schrift inspirierte.

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My life in typefaces – Videoauftritt des Designers Matthew Carter auf der TED-Konferenz

Er ist unter anderem als Designer der populären Schriften Verdana und Georgia bekannt geworden sowie mit seiner Bell Centennial, einer für die amerikanischen Telefonbücher entwickelten Schrift – der gebürtige Engländer Matthew Carter.

Der 1937 geborene Designer sprach nun auf der jährlich stattfindenden TED-Konferenz in Monterey, Kalifornien, über sein Leben und seine Arbeiten. In seinem Videoauftritt können Sie Carter auf seinem typografischen Werdegang begleiten: die Entwicklung vom analogen zum digitalen Arbeiten, die Herausforderungen, die sein Arbeitsleben an ihn stellte und die Entstehung seiner populären Schriften.

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Seit mehr als 20 Jahren im Geschäft –
Designer Jürgen Weltin im Interview

Nachdem er Grafikdesign studierte und für Verlage und Industriedesign-Agenturen arbeitete, gestaltet der deutsche Designer Jürgen Weltin seit Mitte der 1990er Jahre Schriften.

Mit der Finnegan kreierte er sein erstes Schriftdesign. Er verstand sich als völligen Anfänger, da er sich noch im Laufe seines Studiums befand. Nichtsdestotrotz war ihm klar, er wolle eine eigenständig entworfene Schrift gestalten, die nicht kopierte oder zitierte. „Die Experimentierfelder der Techno- und Grungezeit, wo wild ‚gesampelt‘ wurde, waren zwar verlockend, diesen Weg mochte ich jedoch auch nicht gehen.“

Entstanden ist auf diesem Weg eine angenehme Leseschrift, die anschließend auch mit einem Certificate of Excellence in Type Design durch die ATypI gekürt wurde.

Eine weitere preisgekrönte Schrift ist die Yellow, die als Telephonbuchschrift entworfen wurde. So sagt Weltin selbst: „Vieles, was sich im Lernprozess bei der Finnegan entwickelte, steckt da drin. Und ohne die Erfahrung mit Yellow hätte es keine Agilita gegeben.“

Als Kontrast zu diesen drei Schriften entwickelte er die an eine Schablonenschrift erinnernde Balega. Eine „Cover-Version“, wie er es nennt – „so ähnlich wie es vielleicht der Schweizer Gitarrist Christy Doran 1994 mit Hendrix tat“. Eine Neuinterpretation von etwas Vorhandenem. Hier war es die zu Bleisatzzeiten angewandten Schrift Resolut.

Seine bislang zuletzt veröffentlichen Schriften sind die Mantika Sans und die Mantika Informal. Weltin dazu: „Das Konzept hinter dem Mantika-Schriftsystem ist, wie gesagt, einen Ausgangspunkt zu nehmen und diesen immer wieder zu etwas Neuem zu gestalten.“ So entstehe zwischen den Schriften „eine formale Verwandtschaft zwischen den Stilen und damit die Möglichkeit, diese miteinander zu kombinieren, da sie alle auf der gleichen Versalhöhe und Kleinbuchstabenhöhe basieren.“

Hier können Sie das komplette Interview mit Jürgen Weltin lesen.

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Detailreicher Artikel über Jovica Veljovićs Agmena

Der 2012 entworfenen Schrift Agmena von Professor Jovica Veljović wurde sich in einem ausführlichen Artikel auf Printmag.com gewidmet – einem Magazin und Online-Portal über visuelle Kultur und Design. Darin beschäftigt sich der Autor Paul Shaw mit dem Werdegang des serbischen Kalligrafen und Schriftdesigners Veljović sowie dessen typografischen Einflüssen auf seine Arbeiten. Zudem macht Shaw die bekanntesten Schriften Veljovićs zum Thema und fokussiert sich schließlich äußerst detailreich auf die von Veljović zuletzt entstandene Schrift Agmena – einer poetischen Buchschrift.

Erfahren Sie mehr über die Agmena und ihren Schöpfer und lesen Sie den Artikel auf Printmag.com!

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Kalligrafie vom Feinsten – Jean Larcher veröffentlicht umfangreiches Buch über Kalligrafien

Ab März ist ein Buch erhältlich, dass sich in äußerst umfangreichem Maße mit kalligrafischen Schriften beschäftigt: Traits de Caractère – Character Traits – Linien mit Charakter des französischen Kalligrafen Jean Larcher.
Auf 624 Seiten zeigt er rund 300 Kalligrafien in insgesamt acht Sprachen.
Es handelt sich um historische, klassische, experimentelle und auch zeitgeistige Schriften, die mit Texten von Schriftkünstlern des 20. Jahrhunderts begleitet werden. Desweiteren werden dem Leser lateinische und philosophisch-literarische Inhalte offeriert, die für dieses Buch geschrieben wurden und bislang unveröffentlicht geblieben sind.
Der Franzose Jean Larcher selbst ist ebenfalls Kalligraf. Seine Passion hat er bereits während seiner Studienzeit für sich entdeckt und ist heute unter anderem auch als Dozent tätig. Weltweit hat er in bereits mehr als 250 Ausstellungen mitgewirkt.

Traits de Caractère ist ein Nachschlagewerk und Anschauungsobjekt für Liebhaber und Kenner der kalligrafischen Schriftkunst. Erhältlich ist das Buch in einer limitierten Auflage von 500 Exemplaren.

Hier haben Sie die Möglichkeit, das Buch zu bestellen.

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Webfonts ab jetzt auch als Value Packs erhältlich

Ihre Webfonts können Sie jetzt im Value Pack noch einfacher und preisgünstiger auf Linotype.com erwerben: einfach beim „Sparpakete“-Button auf das Web-Icon klicken und die Lieblingsschrift als Paket in den Warenkorb legen (siehe nachfolgende Abbildung).

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Meet Monotype bei
„Le Book Connections Hamburg“

Deutschlandweit ist es die einzige Veranstaltung des internationalen Kreativ-Netzwerkes Le Book, welches in seinen Events die weltweite Kreativszene zusammenbringt. Die jährlich stattfindende Veranstaltung präsentiert sich dieses Jahr zum zweiten Mal in Hamburg und stellt Talente aus Fotografie, Film, Grafik und Mixed Media vor.
Als einziger Schriftenhersteller nimmt Monotype am 14. Mai an der Le Book Connections Hamburg teil. Treffen Sie dort auf versierte Monotype-Mitarbeiter aus Deutschland, die Ihnen alle Fragen rund um die Themen Typografie und Schriften sowie Schrifttechnologien wie Webfonts oder Schriften für elektronische Devices beantworten können. Besuchen Sie uns, wir freuen uns auf Sie!
Erfahren Sie hier noch mehr über das Kreativ-Netzwerk Le Book.

Animationsvideo über William Caslon und seine gleichnamige Schrift Caslon

Die Animation „William Caslon – british typographerbefasst sich mit dem Werdegang William Caslons im Bereich der Typografie und veranschaulicht, im Vergleich mit der Times New Roman, die charakteristischen Merkmale seiner Schrift Caslon – in welcher beispielsweise die amerikanische Unabhängigkeitserklärung gedruckt wurde.

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Eine aus dem Alltag gegriffene Schrift –
die von Obst inspirierte Fruitygreen

Der indonesische Designer Andi AW. Masry ließ sich bei seiner zweiten Schrift Fruitygreen (sein Debut hatte er mit der Coomeec) besonders stark von seinem Alltag beeinflussen. Die Fruitygreen zitiert, wie der Name es schon vermuten lässt, Früchte und ihre charakteristischen Formen – als Ganzes, aber auch in ihren Ausschnitten, ihren Rundungen und Enden. Sie ist eine moderne Schrift mit eigenwilligen Formen. Dadurch hat Fruitygreen einen hohen Wiedererkennungswert und wirkt unverkennbar.

Die Fruitygreen gibt es in den drei Strichstärken Regular, Bold und Black, sowie in den jeweiligen Italic-Schnitten. Diese sind leicht enger zugerichtet und kleiden beispielsweise das „a“ in eine geschlossene Form, das „f“ erhält eine Unterlänge.

Durch die harmonische und lebendige Wirkung der Schrift macht sich Fruitygreen gut in kürzeren Fließtexten und ist besonders für den Einsatz bei Logos, Überschriften und Titeln bestens geeignet. Denn dort kommen ihre Besonderheiten, wie beispielsweise  das gemeine „r“ das stets als Versalie erscheint, am deutlichsten heraus.

Und was viele Gestalter freuen wird – die Fruitygreen besitzt zahlreiche Buchstabenalternativen und bietet somit ein lebendiges, abwechslungsreiches Schriftbild für verschiedenste Gestaltunsmöglichkeiten.

Hier erfahren Sie weitere Details über Fruitygreen.

Ein Interview mit Andi AW. Masry bietet weitere Informationen zum Designer und seiner Schrift.

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Ein tierischer Beitrag der Linotype Zootype auf Creative Review

Ein Blog, der sich ausschließlich einer einzigen Schrift widmet? Das findet man auf der Seite www.zootype.blogspot.com.ar des argentinischen Designers Victor Garcia. Dieser entwarf 1997 die gleichnamige Schrift Linotype Zootype, in deren Buchstaben grazil Tierköpfe hineinragen und der Schrift einen einzigartigen, teilweise witzigen Charakter verleihen.

Ein Beitrag auf Creative Review befasst sich nun mit dem dazu passenden Blog, der diese Schrift als sein ewiges Thema behandelt, aber tatsächlich niemals langweilig dadurch wird.

Victor Garcia reichte die Schrift innerhalb des zweiten International Type Design Contests von Linotype ein und Zootype wurde anschließend prämiert in die Take Type Library aufgenommen. Der Designer selbst bezeichnet die Linotype Zootype als spaßig und eine reine Freude der animalischen Natur. Und diesen Spaß macht er auf seinem Blog dem Betrachter erlebbar und spürbar.

Lesen Sie hier den Beitrag auf Creative Review zur Linotype Zootype.
Lesen Sie hier nach, was unter anderem Jury-Mitglied Adrian Frutiger über die freudige Tierschrift denkt.

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