Slanted #17 in neuem Look

Die erste diesjährige Ausgabe des Slanted-Magazins (#17) hat sich komplett der Welt der Comics und Cartoons samt ihren typografischen Eigenheiten verschrieben und präsentiert sich mit neuem Gesicht.

Wir gratulieren der Slanted-Redaktion zu 16 weiteren Seiten und der – wie ich finde – gelungenen Überarbeitung von Inhalt und Layout. Seit November 2011 ist auch der Slanted-Blog mit Webfonts ausgestattet. Passend zur Veröffentlichung der neuen Ausgabe wird die bei Linotype erhältliche Balloon auf dem Blog gezeigt, die auch im Heft an vielen Stellen eingesetzt wurde.

Die neuste Ausgabe der Slanted finden Sie übrigens hier.
Viel Erfolg auch in Zukunft und auf eine gute weitere Zusammenarbeit!

TYPO-TALK: Gespräche über Schrift mit Linda Hintz

Am heutigen Abend fand der zweite TYPO-TALK im Mainzer Gutenberg-Museum statt und wir von Linotype waren zahlreich mit dabei – sowohl im Publikum als auch auf der Bühne. Die TYPO-TALKS sind eine Vortragsreihe zur Sonderausstellung “ON-TYPE: Texte zur Typografie”, die noch bis 6. Mai im Museum zu sehen sein wird. Organisator Marcel Häusler führte durch den Abend und erklärte zur Einleitung: “Es gibt viele tolle Schriften. Wir lizenzieren sie, wir verwenden sie, wir lieben sie; aber wer steckt eigentlich dahinter?”

Genau das möchte der TYPO-TALK transparent machen. An den Vortragsabenden stellen jeweils drei Schriftgestalter sich und ihre Arbeit vor: den Prozess des Type-Designs von der Idee über die Entwicklung bis hin zur Anwendung. Am Beispiel einer ihrer Schriften zeigen die Gestalter ihre persönliche Idee und Absicht, sprechen über Inspiration und Motivation und geben einen exklusiven »Werkstatteinblick«.

v.l.n.r.: Emmanuel Rey, Marcel Häusler, Linda Hintz, Nik Thoenen

Linda Hintz, Kommunikations- und Schriftgestalterin, unterstützt seit November 2011 unsere Abteilung für Schriftproduktion. Ihr Diplom ergänzte sie um einen Master in Type Design in Den Haag, angeregt durch einen Kurs bei Schriftdesigner Luc de Groot. Auf der Bühne präsentierte sie unter dem Titel ‘Linda und die Erns’ ihre in Den Haag gestaltete Schriftfamilie: Ernie, Ernest und Ernesto.
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Elegische Gedanken zum Freitag, den Dreizehnten

Das Typodarium! Es steht schon länger auf meinem Schreibtisch, doch seit Jahresbeginn darf ich endlich, endlich jeden Tag ein Türchen aufmachen … ach, nein, jeden Tag ein Zettelchen des begehrten typografischen Abreißkalenders entfernen. Ganz vorsichtig, damit nichts einreißt, denn die schönsten Schriftblätter hebe ich sorgfältig auf! Heute: die Elegy. Wir bei Linotype sind zwar nicht im geringsten abergläubisch, aber fanden es trotzdem passend, sie für einen Freitag, den Dreizehnten einzureichen, denn das Wort “Elegie” bezeichnet das Sehnsuchtsvolle, Schwermütige.

Doch ist sie das wirklich, so traurig? Was denkt ihr darüber? Düsterer Vampirfilm oder Romanze mit Happy End? (Okay, ich habe mir sagen lassen, diese Themen kann man auch kombinieren …) Meiner Meinung nach geht sie für beides und der Eindruck der Elegy wird in besonderem Maße von der Farbwahl bzw. von ihrem Umfeld bestimmt. So sehe ich diese Schreibschrift auch in hellen Farben auf fröhlichen Einladungskarten oder im Einsatz für Restaurants, stets brillieren durch ihre Eleganz und Perfektion.

Die Elegy basiert auf dem Logo der International Typeface Corporation von Ed Benguiat und wurde von Jim Wasco zwischen 2008 und 2010 als komplette Schrift gezeichnet.

Dazu habe ich noch einen schönen Artikel von feltandwire.com über die Elegy gefunden, in dem man auch das Originallogo sieht.

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