eText-Fonts für optimale Schriftqualität auf dem Bildschirm

Ob für Smartphones, Tabletts oder eReader – mit den eText-Fonts werden Schriften dem Bildschirmen optimal wiedergegeben. Denn bislang war es oft mühsam, auf kleinen Bildschirmen ein angenehmes Lesebild zu erhalten. Deshalb werden die Schriften so optimiert, dass der Lesevorgang bei kleinen Schriftgraden nicht mehr als anstrengend oder ermüdend empfunden wird, sondern ein angenehmes Schriftbild gewährleistet wird.
Geschafft wird dies durch das sogenannte Hinting – ein Prozess, der Informationen darüber liefert, welche Pixelanzahl jeder Buchstabe für die optimale Darstellung auf niedrigauflösenden Bildschirmen haben muss. Darüber hinaus wurden manuell Strichstärken deutlicher hervorgehoben oder auch x-Höhen leicht korrigiert. Öffnungen, wie sie z. B. bei C, c, e, S, s, g, etc., auftreten, werden leicht verstärkt, so dass die Buchstaben auch in kleinen Größen nicht ihren Charakter verlieren. Viele Schriften, darunter auch zahlreiche Klassiker, kann man schon als eText-Fonts beziehen und es werden ständig neue Schriften veröffentlicht.

Weitere Informationen zu diesem Thema und ein Auflistung der bei uns erhältlichen eText-Fonts sind hier zu finden.

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„Scribe“, das neue Buch von John Stevens

In seinem Buch „Scribe: Artist of the Written Word“ präsentiert der amerikanische Schriftkünstler John Stevens seine wichtigsten typografischen Werke. 264 Seiten beschäftigen sich mit seinen Arbeiten rund um Kalligrafie und Buchstabendesign. Er gewährt dem Leser Einsicht in  Ideenfindung und Arbeitsweise seiner geschwungenen Wortbilder – ob persönliche, künstlerische oder im Auftrag entstandene Werke.
Hier finden Sie weitere Informationen zu John Stevens und sein Buch.

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Die Schrift Lucca, eine brasilianische Neuinterpretation der Antiqua

Der junge Schriftdesigner João Henrique Lopes hat mit seiner 2013 entworfenen Schrift Lucca deutlich Bezug auf die Antiqua der italienischen Renaissance genommen – besonders das „p“, „b“ und das „d“ heben diesen historischen Ansatz durch ihre Bögenformen hervor.
Doch insgesamt sehr charakteristisch für die Lucca sind die unterschiedlichen Strichstärken sowie die Kehlung der Buchstabenstämme und die abgeschrägten Linienenden.
Die Schrift gibt es in den zwei Strichstärken Regular und Bold zu erwerben, sowie Italic-Varianten dieser beiden, die sie deutlich kantiger in Erscheinung treten lassen. Damit erinnert die Lucca in ihren Italic-Versionen leicht an eine Fraktur. Die Ziffern der Lucca sind als Mediävalziffern ausgeführt und es sind für alle Schnitte Kapitälchen vorhanden.
Durch ihren damit vielfältigen Auftritt ist die Lucca nicht auf ein bestimmtes Schriftgebiet beschränkt, sondern kann in zahlreichen Bereichen genutzt werden. Nicht zuletzt wegen ihrer großen x-Höhe, die der klaren und freundlich wirkenden Schrift eine gute Lesbarkeit verleiht.

Weitere Informationen zur Schrift und Abbildungen sind auf Linotype.com zu finden.

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Klingspor Museum feiert 60. Jubiläum

Passend zum 60. Jubiläum des Klingspor Museums feiert das Offenbacher Institut seinen Geburtstag mit einem Symposium. „Ins Besondere“ beschäftigt sich rückblickend und aktuell mit der Schrift- und Buchkunst – mit Lesungen, Vorträgen und Gesprächen. Unter anderem werden dort Prof. Jovica Veljović und Prof. Gottfried Pott über ihre Arbeit referieren.
Gegründet wurde das Museum 1953. Größtenteils war dies allerdings nur dank der Schenkungen der Familien Klingspor und Spemann möglich, welche mit der Schriftgießerei Gebr. Klingspor, Offenbach damals zu einem der kreativsten Buch- und Schriftkunst-Orte in Deutschland aufsteigen ließen. Heute kann man die zahlreichen Schenkungen an Buchkünsten und kalligrafischen Arbeiten der Gießerei im Klingspor Museum wiederfinden. Insgesamt zählt das Museum rund 70.000 gesammelte Werke der Schrift- und Buchkunst.
Und genau damit, mit der Gegenwart und Geschichte dieser Kunst, beschäftigen sich am 7. und 8. November 2013 im barocken Büsing-Palais 17 Referenten aus der Welt der Kunst und Typografie.
Weitere Informationen zum Museum und dem Symposium „Ins Besondere“ finden Sie auf der Homepage des Klingspor Museums.
Außerdem gibt es auf dieser Homepage Hintergrundinformationen zu über 5.300 Schriftgestaltern in der Rubrik „Künstler“.

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Die Metro Nova – ein typografisches Revival

Der Schriftdesigner Toshi Omagari lernte die ursprüngliche humanistische Gestaltung des Klassikers Metro von William Addison Dwiggins durch Zufall genauer kennen: der Regisseur von „Linotype: The Film“, Doug Wilson, bat ihn, die Metro für die Verwendung im Film zu digitalisieren. Toshi Omagari hob den typografischen Schatz und baute die Schrift zur Metro Nova aus. Mit sieben Strichstärken komfortabel erweitert und in OpenType mit vielen neuen Zeichen und Alternativbuchstaben verfügbar, präsentiert sich diese neue Familie als ein charakterstarker, typografischer Allrounder und ist als Desktop- und Webfont verfügbar.

Ausführliche Informationen zur Metro Nova und Anwendungsbeispiele sind auf Linotype.com zu finden.
Das Interview mit Toshi Omagari gibt Auskunft über den Designer, seine Sicht auf Schriftdesign und bietet Hintergrundinformationen zur Entstehungsgeschichte der Metro Nova.

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FontExplorer X Pro 3.5.3 und QuarkXPress 10 Plug-Ins für Mac ab sofort verfügbar!

FontExplorer X Pro 3.5.3 für Mac ist jetzt als freies Update für alle Benutzer der Version 3 verfügbar und kann durch die integrierte Aktualisierungs-Funktion geladen werden. Die neuen Funktionen beinhalten die Unterstützung von Mac OS X 10.9 (Mavericks), neue Plug-Ins für QuarkXPress 10 sowie diverse weitere Optimierungen.

FontExplorer X Pro 4-Anwender erhalten die QuarkXPress 10 Plug-Ins über den integrierten Plug-In Updater.

Für mehr Informationen besuchen Sie bitte http://www.fontexplorerx.com.

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Lizenzen für Apps, eBooks und Server jetzt auf Linotype.com

Ab sofort können Schriftlizenzen auf Linotype.com nicht nur für Desktop- und Webfonts, sondern auch für mobile Apps (für iOS, Android und Windows RT-Plattformen), elektronische Publikationen (wie eBooks, eMagazines und eNewspapers) und Server erworben werden. Die Lizenzbedingungen sind jeweils auf die spezifische Nutzungsart zugeschnitten. Da diese Thematik für viele Anwender noch neu und erklärungsbedürfig ist, wurde auf Linotype.com folgendes Informationsmaterial zusammengestellt:
Übersicht und Beschreibung der neuen Lizenzoptionen auf Linotype.com
Fragen und Antworten zum Bereich Schriftlizenzierung
Eine detaillierte Übersicht zu allen online erhältlichen Lizenzmodellen auf Linotype.com

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Interview mit Akira Kobayashi in
novum-Designmagazin

Die Ausgabe 10.13 der novum enthält ein Interview mit Akira Kobayashi, künstlerischer Leiter bei Monotype, in dem es um die Lesbarkeit und das Design der Neuen Frutiger 1450 geht, die speziell hinsichtlich der neuen DIN-Norm 1450 entwickelt wurde. Die DIN-Norm gibt Empfehlungen zu Aufbau und Verwendung von Schriften im öffentlichen Raum unter Berücksichtigung der Bedürfnisse sehbehinderter Menschen. Die Oktoberausgabe der novum ist nicht nur hinsichtlich der interessanten Inhalte empfehlenswert, sie ist auch durch ihr im Laserschnitt aufwändig gestaltetes Cover ein schönes Sammlerstück für alle Design-Liebhaber.

Hier finden Sie den novum-Artikel als PDF-Download und das making-of des novum-Covers.

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Vital, dynamisch und stark:
die Kalligraphieschrift Excritura

Der spanische Schriftdesigner Alex Camacho hat mit der Excritura seine dritte Schrift veröffentlicht. Die von einer Handschrift abgeleitete Italic wirkt individuell und hebt sich von herkömmlichen Schreibschriften durch ihre besondere Formgebung ab.
Entstanden ist die kalligrafische Schrift in Anlehnung an die Werke des Architekten Antoni Gaudí. Dessen Vorliebe für geschwungene, organische Formen sowie naturbezogene Motive haben den Schriftdesigner Alex Camaro bei seinem Schriftentwurf stark inspiriert.
So besitzt die Excritura nicht nur einen großen Kontrast in der Strichstärke, sondern zeigt auch ornamentale Formen auf, sowie individuelle Linienabschlüsse und eine große x-Höhe für eine bessere Lesbarkeit. Damit wirkt die Exritura angenehm dynamisch und vital. Die schönen Details der Schrift wirken zwar am besten in großen Schriftgraden, dennoch ist die Excritura auch in Größen ab 10 Punkt gut lesbar und kann somit durchaus für kürzere Texte verwendet werden.

Auf Linotype.com können Sie weiteres über die Excritura erfahren und auch ein interessantes Interview mit Alex Camacho lesen.

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Die Kalligraphieschrift Meroe von Peter Becker:
ein ganz persönlicher Charakter

Zunächst als Logoschrift für einen Produktnamen gedacht, entwickelte Peter Becker aus der Meroe schließlich doch eine vollständige Satzschrift. Sie vergibt mit ihrem kalligrafischen Charakter eine ganz persönliche Note – besonders durch die offene Struktur innerhalb der Striche. Diese ist durch das Verwenden eines ausgetrockneten kalligrafischen Stift entstanden, mit dem Peter Becker in schnellen Bewegungen auf grobkörniges Papier schrieb. Dadurch wirkt die Meroe besonders dynamisch und kann zudem auch für kleinere Schriftgrade verwendet werden. Ob für Einladungen, Grußkarten
oder auch Briefe – Meroe bringt immer einen Schwung Charakter mit sich.

Weitere Informationen zur Schrift und zum Designer sind auf Linotype.com zu finden:
Hier gibt es einen Artikel zur Meroe mit Anwendungsbeispielen und ein Interview mit Peter Becker.

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