Nachruf auf Adrian Frutiger

Am 10. September 2015 verstarb der weltweit anerkannte und renommierte Schweizer Schriftdesigner Adrian Frutiger in Bremgarten bei Bern. Er wurde 87 Jahre alt.
Frutiger war Schöpfer zahlreicher international bekannter und beliebter Schriften. Dazu zählen unter anderem Schriften wie Avenir®, Frutiger®, Univers® und Vectora®, wodurch eine Jahrzehnte lange Beziehung zwischen dem populären Typografen und der D. Stempel AG, späteren Linotype AG und heutiger Monotype GmbH, entstand.

Unseren Nachruf auf Adrian Frutiger können Sie hier lesen.

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Ein filmischer Rückblick auf Linotypes
maschinelle Geschichte

Der Film „The Eighth Wonder“ aus dem Jahr 1961 ist genau das Richtige, wenn Sie mehr über die frühen Herstellungstechniken von typografischen Druckerzeugnissen, auf Papier und auch auf Film, erfahren möchten.
Es geht um die Linotype-Setzmaschine, die das Drucken damals revolutionierte, ihre Anwendung und um technische Weiterentwicklungen, wie beispielsweise Linofilm.
Der knapp 25-minütige Film wurde damals anlässlich des 75-jährigen Bestehens von Linotype gedreht. Dieses Jahr digitalisierte ihn schließlich der Regisseur und Produzent Doug Wilson, welcher außerdem 2012 den bekannten Dokumentarfilm „Linotype – The Film“ schuf.

Auf Typografie.info finden Sie hier den Originalfilm aus dem Jahr 1961.

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FF Dax von Hans Reichel: markant und
großzügig ausgebaut

Allround-Talent Hans Reichel arbeitete nicht nur als Grafikdesigner, sondern auch als Musiker und Instrumentenbauer. Zudem erfand er das sogenannte Daxophone, wonach er seine Schriftfamilie FF Dax benannte.
Mit dieser Familie entwarf Reichel eine Kombination aus den klaren Formen einer konstruierten Grotesken und einem humanistischen Touch.
Dank der FF Dax, FF Dax Compact und FF Daxline wurden somit drei Familienmitglieder erschaffen, die für ganz bestimmte Anwendungsbereiche optimiert wurden.
Für Headlines, Logos oder Mengensatz eignet sich beispielsweise besonders die FF Dax – vorhanden in sechs Strichstärken, in den drei Laufweiten Condensed, Normal und Wide.
FF Dax Compact hingegen ist eine eher schmallaufende Schrift und gerade für den Einsatz auf Flyern und für Zeitungs- oder Magazin-Überschriften gedacht.
Etwas breiter angelegte Buchstaben und weniger Kontrast in den Strichstärken weist die FF Daxline auf. Besonders gut geeignet für Kleingedrucktes, bietet diese neben den bekannten sechs Strichstärken auch einen schmalen Thin-Schnitt an.

Weitere Details zu Hans Reichels FF Dax erhalten Sie direkt auf Linotype.com.

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Bewertung des FontExplorer X Pro 5 durch Mac-Magazin: 4,5 von 5 Mäusen

Die Software FontExplorer X Pro 5 wurde kürzlich von dem renommierten Online-Magazin US Macworld unter die Lupe genommen. Mit 4,5 von 5 Mäusen erhielt das Programm zur Schriftenverwaltung damit eine sehr positive Rückmeldung und Bewertung – dank neuem Design, zahlreichen neuen Features sowie Verbesserungen.

Lesen Sie hier die interessante Besprechung und erfahren Sie somit alles über den aktuellen FontExplorer X.

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Die neue Magma II: ein Allround-Talent
in zweiter Auflage

Die gut lesbare Sans Serif Magma von Sumner Stone steht in einer modernen Neuauflage als Magma II auf Linotype.com zur Verfügung.

Der Designer der populären und erfolgreichen ITC Stone widmete sich besonders dem guten Ausbau von Alternativzeichen und Akzenten für den osteuropäischen Raum. Damit wird die Magma II, die sich in ihren Grundformen an der Renaissance Antiqua orientiert, besonders für internationale Projekte interessant. Verschiedene Ziffernsets und fünf Strichstärken von Thin bis Bold runden das Angebot ab und ermöglichen der Schrift einen größeren Gestaltungsspielraum als ihrem Vorgänger. Aufgrund der Lesbarkeit, den vielen lebendigen Details und dem großzügigem Ausbau eignet sich die Magma II zudem nicht nur für Fließtexte, sondern ebenso gut auch für Titel oder Logos – ganz gleich ob im Printbereich oder digital.

Überzeugen Sie sich selbst von diesem Allround-Talent und sehen Sie sich die Magma II hier genauer an.


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Neues Interview mit Akira Kobayashi über seine Schrift Akko

Der Schriftdesigner und künstlerische Leiter bei Monotype, Akira Kobayashi, gab auf Linotype.com ein interessantes Interview zu seiner Schriftfamilie Akko®. Im Fokus des Gespräches liegt der Entstehungsprozess sowie die Anwendungen und Einsatzmöglichkeiten der freundlichen Schrift. Besonders seinem persönlichen Lieblingsbuchstaben, dem kleinen „a“, schenkt der Designer große Aufmerksamkeit und erklärt, warum dieser sein Favorit ist, gleichzeitig aber auch am schwierigsten zu gestalten war.

Hier gelangen Sie zu dem exklusiven Interview mit Schriftdesigner Akira Kobayashi.

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Eine Widmung an den römischen Großbuchstaben: das neue Buch „The Eternal Letter“ von Paul Shaw

Der preisgekrönte Grafikdesigner, Schriftgestalter und Autor Paul Shaw hat dem klassisch römischen Großbuchstaben ein Buch gewidmet. Anlässlich des rund 2000. Geburtstags des Großbuchstabens, der bis heute allgegenwärtig ist, entstand im Januar diesen Jahres die umfangreiche Publikation „The Eternal Letter – Two Millennia of the Classical Roman Capital“.

Paul Shaw brachte bereits Bücher wie „Helvetica and the New York City Subway System“ und als Co-Autor „Blackletter: Type and National Identity“ heraus und schreibt, neben seiner Lehrtätigkeit an der Parsons School of Design und School of Visual Arts, für den Blog Blue Pencil.

Trotz des großen Erfolges serifenloser Schriften wie Helvetica und Futura sind römische Serifenschriften besonders im Druckbereich und Bildschirmen stark präsent und erfreuen sich großer Beliebtheit.

Auf insgesamt 264 Seiten widmet sich „The Eternal Letter“ deshalb dem klassisch römischen Großbuchstaben. Der Leser bekommt eine umfangreich illustrierte und informative Untersuchung des fortdauernden Einflusses des Großbuchstabens und seiner Vielzahl an Variationen im Laufe der Jahrhunderte zu sehen. Historisch rückblickend und in die Zukunft schauend umfasst das Buch zudem eine Reihe von Essays bekannter Vertreter aus dem Bereich Typografie. Zu Wort kommen unter anderem Frank E. Blokland, Matthew Carter, Steve Matteson, Julian Waters.

Hier erhalten Sie weitere Informationen – und können das Buch auch direkt bestellen.

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Kurzfilm über den Klassiker Times New Roman

Unter dem Namen „The Unquit Film Series“ entstanden 13 Kurzfilme rund um die britischen Zeitungen The Times und The Sunday Times. Als dritter Film entstand hierbei ein knapp dreieinhalb minütiger Film über die Times New Roman.
Ursprünglich wurde die Times New Roman im Jahre 1932 von Stanley Morison, Victor Lardent und Monotype für die Times-Tageszeitung herausgegeben. 2006 überarbeitete der Designer Neville Brody das Design und brachte mit der Times Modern eine aktualisierte Version der Times New Roman heraus.
In diesem Kurzfilm kommen Vertreter der Typografie-Szene zu Wort, wie Neville Brody, das Designteam der Times, Andy Altmann, Marina Willer, Jonathan Barnbrook und einige mehr. Lesbar, langweilig, englisch, robust oder stolz – dies sind nur einige der unterschiedlichen Meinungen zur Times New Roman.
Hier können Sie sich den Film direkt ansehen.

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Die Lieblingsschriften des Designers Mårten Thavenius und Family Packs für Aptifer Sans- und Aptifer Slab-Familien für nur je 99 Euro*

Die Lieblingsschriften des Schriftdesigners Mårten Thavenius
Der Schwede Mårten Thavenius arbeitet nach dem B.A. in Philosophie und Ästhetik zunächst als Interfacedesigner bei IBM, dann als freier Web-Berater und Schriftentwickler. Seine bekanntesten Entwürfe sind die sehr gut ausgebauten Familien Aptifer® Sans und Aptifer® Slab.
Exklusiv auf Linotype.com stellt Mårten Thavenius Ihnen seine Lieblingsschriften vor und gibt Tipps zu deren Anwendung.
Hier können Sie die ungewöhnlichen und spannenden Schriften gleich kennenlernen.

Aptifer Sans und Aptifer Slab in OpenType Pro als Family Packs für je nur 99 Euro*
Profitieren Sie jetzt von diesem unglaublichen Angebot: Nur für eine Woche sind die komplette Aptifer Sans-Familie und die komplette Aptifer Slab-Familie für je 99 Euro* erhältlich. Mit den Family Packs sparen Sie 830 Euro oder 89% gegenüber dem Normalpreis.
Beide Aptifer-Subfamilien teilen eine identische Grundform der Buchstaben. Die Symbiose aus der robusten amerikanischen Sans Serif von Anfang des 20. Jahrhunderts sowie humanistischen Einflüssen geben der Aptifer einen freundlichen, aber markanten Charakter. Im Gegensatz zur zurückhaltenden Aptifer Sans ist die Aptifer Slab mit ihren leicht keilförmigen Slab-Serifen unverwechselbar und markant. Beiden Sub-Familien erschließt sich ein großer Anwendungsbereich, vor allem im Corporate-Design, und sie können sowohl für Headlines als auch im Textbereich eingesetzt werden. Aptifer Sans und Aptifer Slab liegen je in sieben Strichstärken mit jeweils passender Italic vor.
Zögern Sie nicht und sichern sich gleich Ihr Aptifer Family Pack – und erhalten Sie perfekt lesbare Schriften mit vielseitigen Einsatzmöglichkeiten zum günstigen Preis.

* Bruttopreis 117,81 Euro inkl. MwSt.
Das Angebot gilt nicht für Inhaber von Benutzerkonten, die bereits eine feste Preisrabattierung erhalten.

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Neu auf Linotype.com: die Artikelsuche

Ab sofort können Sie auf Linotype.com nicht mehr nur Schriften suchen und finden, sondern auch gezielt nach relevanten Contentartikeln stöbern. Alles, was sich inhaltlich auf Ihre gesuchte Schrift bezieht, wird Ihnen nun ebenfalls angezeigt.
Wenn Sie auf Linotype.com beispielsweise im Suchfeld rechts oben die Schrift Agmena eingeben, werden Ihnen von nun an zwei verschiedene Ergebnis-Reiter angezeigt: Schrift-Suche und Artikelsuche.
Wenn Sie den Reiter Artikelsuche anwählen, bekommen Sie alle Artikel zur Agmena angezeigt, die es auf Linotype.com zu finden gibt – z. B. Online-Broschüren, informative Artikel und Interviews. Damit haben Sie nun die Möglichkeit, gezielt noch mehr über einzelne Schriften zu erfahren.
Probieren Sie unsere optimierte Suchfunktion doch einfach einmal aus!

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